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08.03.2009

Was die Unternehmen zur Krise sagen

Bellenberg (nila) - Trotz Krise: Die vierte Bellenberger Gewerbeschau war am Wochenende ein Besuchermagnet. Und auch wenn die meisten Menschen etwas mehr aufs Geld achten als noch in den vergangenen Jahren: Die ausstellenden Unternehmen merken bislang kaum etwas von der weltweiten Rezession.

Fast alle Firmen blicken zuversichtlich in die Zukunft, wie eine Umfrage bei fünf Ausstellern auf der Messe zeigt.

Martina Steck, Mitarbeiterin bei Prima Bau, einem Betrieb für Architektur und Immobilien: "Wir spüren zum Glück noch nichts von der Krise. Es wird mit Sicherheit ruhiger, wir hoffen es aber nicht. Wir sind sehr optimistisch und im Moment auch voll ausgelastet!"

Bodo Kraatz und Martin Pioschka von Nilfisk Alto: "Wir sehen die Finanzkrise als Chance. Wir haben Organisationsstrukturen neu angepasst und mussten somit kein Personal abbauen. Wenn wir jetzt Leute entlassen würden, geht der Aufschwung an uns vorbei, da man dann, wenn es so weit ist, nicht so schnell Leute wieder einstellen kann."

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Brigitte Riehle, Verkaufsleiterin der Bäckerei Kiechle: "Bei uns kommt die Krise in abgeschwächter Form an. Viele Kunden achten zwar auf´s Geld. Wir haben aber eine sehr gute Qualität und das merkt der Kunde auch. Genuss ist für den Kunden nach wie vor wichtig!"

Manfred Lieble, Inhaber des Bellenberger Fliesenfachgeschäfts: "Wir sind ein Zwei-Mann-Betrieb und nicht direkt betroffen von der Krise. Für uns ist sie noch nicht spürbar. Wenn die Krise zu uns durchschlägt, dann merken wir es Mitte oder Ende des Jahres. Wir sind aber optimistisch!"

Rainer Eck, Inhaber der Bau- und Möbelschreinerei: "Unsere Aufträge sind noch nicht wesentlich zurück gegangen. Wir spüren noch nichts von der Krise und hoffen, dass das auch so bleibt. Die Gewerbeschau ist für uns wichtig, damit wir in den Köpfen der Leute bleiben und es ihnen wieder bewusst wird, dass es einen Schreiner hier in Bellenberg vor Ort gibt."

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