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Einweihung

16.08.2011

Was lange währt, wird endlich gut

Bürgermeister Klaus Seidler (Dritter von rechts) durchschneidet mit tatkräftiger Unterstützung das symbolische Sperrband zur offiziellen Freigabe der Straße.
Bild: Foto: lor

Beim Sommerfest in Osterberg eröffnet Bürgermeister Klaus Seidler die Babenhauser Straße

Osterberg Nach 18 Jahren Planungs- und Bauzeit wurde in Osterberg die ausgebaute Babenhauser Straße offiziell eröffnet. Bürgermeister Klaus Seidler tat dies mit Ehrengästen wie Josef Miller (MdL) und Vertretern des Amtes für Ländliche Entwicklung im Rahmen des traditionellen Sommerfestes, Pfarrer Martin Jung gab seinen Segen dazu.

Neben der langgezogenen Hauptstraße ist die mitten im Ort abzweigende Babenhauser Straße der zweite bedeutende Verkehrsweg, der Osterberg zudem mit der Staatsstraße 2020 im Rothtal und von dort nach Babenhausen verbindet. Die Renovierung mit Neubau von Kanal und Wasserleitung war im Programm der „Dorferneuerung“ aufgenommen und als letzte Maßnahme ausgeführt worden. „Mit der offiziellen Einweihung der Babenhauser Straße nach 18-jähriger Planungs- und Bauzeit ist im Jahr 2011 die Phase der Dorferneuerung abgeschlossen“, stellte Josef Miller fest. Der Entschluss, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung das Dorf schöner zu gestalten, war im Jahr 1985 bereits unter Bürgermeister Ferdinand Magel gefallen. Nach Vorzeigeprojekten wie dem Wertstoffhof mit umweltfreundlichem Waschplatz, Abenteuerspielplatz oder der Sanierung der Bergstraße im Ortsteil Weiler hatte sich aus Kostengründen der Ausbau der Babenhauser Straße so lange hinausgezögert. Um so erfreulicher, dass nun sämtliche Kosten unterhalb den veranschlagten Summen geblieben seien, „was ich in meiner 25-jährigen Amtszeit noch nie erlebt habe“, wie der Landtagsabgeordnete hervorhob. Tatsächlich gekostet habe der Straßenbau die Gemeinde 267000 Euro (statt 330000), die Stützmauer 58000 Euro (statt 65000), die Grünordnung 11000 Euro (statt 20000), sodass Gesamtkosten von 366000 Euro (statt 415000) angefallen waren. An Zuschuss vonseiten des Amtes für Ländliche Entwicklung waren 59 Prozent gewährt worden, das sind 990000 Euro.

Ferdinand Bisle vom Amt für Ländliche Entwicklung bedankte sich im Namen der Direktion für den langen Atem der betroffenen Anwohner, die schließlich auch ihren finanziellen Beitrag zu leisten gehabt hätten. Und er hob die Bedeutung hervor, im Sinne einer sozialen Stabilität städtische und ländliche Regionen gleichermaßen zu fördern. Somit konnte Bürgermeister Klaus Seidler erfreut feststellen, dass Osterberg dem gefassten Leitgedanken der Dorferneuerung „Chancen erkennen, Zukunft gestalten“ gefolgt sei.

Zu guter Letzt wurde gemeinsam das symbolische Band durchschnitten und die Straße offiziell frei gegeben, wofür Pfarrer Jung seinen Segen gab und den Verkehrsteilnehmern unfallfreies Fahren wünschte.

Mehr über das Sommerfest in einer unserer folgenden Ausgaben

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