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Dietenheim

02.01.2019

Was sich 2019 in Dietenheim tun soll

„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann das Fundament für etwas Zukünftiges legen“ – mit diesem Zitat des Autors Antoine de Saint-Exupéry hat Dietenheims Bürgermeister Christopher Eh beim Neujahrsempfang in Dietenheim das Motto für 2019 vorgegeben.
Bild: Wilhelm Schmid (Symbol)

Bei seiner Neujahrsansprache stellt Bürgermeister Christopher Eh vor, wie er sich die Entwicklung der Stadt vorstellt

„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann das Fundament für etwas Zukünftiges legen“ – mit diesem Zitat des Autors Antoine de Saint-Exupéry hat Dietenheims Bürgermeister Christopher Eh beim Neujahrsempfang in Dietenheim das Motto für 2019 vorgegeben. Zahlreiche Besucher waren dazu am Dienstag ins Rathaus gekommen.

Eh stellte die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Vereinen, Stadtverwaltung und Gemeinderat ins Zentrum, wodurch in Dietenheim die „kraftvolle Entwicklung“ der vergangenen Jahre ermöglicht worden sei. So soll es im neuen Jahr weitergehen –und die Chancen dafür stehen aus Sicht von Bürgermeister Eh gut.

Trump und Brexit sind Themen in Dietenheim

Wegen einer weltpolitischen Krise, die der Rathauschef an Stichworten Trump und Brexit festmachte, rief er dazu auf, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und damit die Basis für eine gute Entwicklung zu legen. Deshalb werde man seitens der Stadt Dietenheim alles tun, um die örtliche Wirtschaft zu fördern – auch wenn man sich wohl auf schlechter werdende Rahmenbedingungen einstellen müsse. Dies sei durch die Krise der Firma Räuchle deutlich geworden. Eh dankte den Firmen, die bemüht seien, durch Ausbildung für die Profis von morgen zu sorgen. Städtischerseits werde das durch Investitionen in die Schulen gefördert. Nachdem laut Eh der Fachkräftebedarf trotzdem nicht mehr durch eigene Fachkräfte gedeckt werden könne, gebühre der Dank den ehrenamtlich Engagierten, die im Helferkreis dazu beitrügen, die 2015 und 2016 in großer Zahl eingetroffenen Flüchtlinge zu integrieren.

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2019 ist viel geplant

Im Jahr 2019 hat Dietenheim einiges vor: Der Ausbau des schnellen Internets und des Gewerbegebiets im „Amann-Areal“ würden vorangetrieben und auch Kindergärten ausgebaut, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.

Die Erschließung von Baugebieten, der Hochwasserschutz und der dritte Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt und private Investitionen bei der Stadtsanierung seien ebenfalls bedeutende Vorhaben, die es nun umzusetzen gelte. Ansiedlung von Ärzten, der neue Edeka-Markt und die Abbiegespuren von der Landesstraße in Dietenheim-Nord und Regglisweiler sowie die Neuausrichtung des Bestattungswesens und die Förderung der E-Mobilität tragen laut Eh ebenfalls zur Weiterentwicklung bei.

Trotz all dieser Investitionen sei es gelungen, den Schuldenstand seit 2012 von vier auf zwei Millionen Euro zu halbieren, womit die Pro-Kopf-Verschuldung unter dem Durchschnitt vergleichbarer Kommunen in Baden-Württemberg liege. Mit Dank an alle, die hauptberuflich oder ehrenamtlich das Gemeinwesen unterstützen, schloss Bürgermeister Eh seine Ansprache, die von einem Ensemble der Stadtkapelle musikalisch umrahmt worden war.

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