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30.06.2009

Weißenhorn und Roggenburg wollen Sammlung

Weißenhorn/Roggenburg Im Rennen um die archäologische Sammlung des Landkreises gibt es nur noch zwei Bewerber: die Stadt Weißenhorn und die Gemeinde Roggenburg. Das teilte gestern Landrat Erich Josef Geßner den Mitgliedern des Kreis-Kulturausschusses mit. Wohin die prähistorischen Exponate, die früher im Neu-Ulmer Edwin Scharff Museum ausgestellt waren und derzeit in den Räumen der "alten" Fachhochschule Neu-Ulm zwischengelagert sind, letztendlich kommen, soll eine "Standort-Evaluierung" klären. Dabei untersucht ein hoch spezialisiertes Fachbüro mit Sitz in Potsdam eine ganze Reihe von Faktoren - unter anderem, ob geeignete Räume vorhanden sind, wie das "Umfeld" eines Museums aussieht oder die Kostenfrage. Um diese 24 000 Euro teure Analyse, die von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen angeregt wurde, entspann sich im Ausschuss ein Disput. Dr. Ansgar Batzner (FWG) und Werner Zanker (SPD) lehnten sie aus Kostengründen ab.

Es verdichten sich die Anzeichen, dass die Stadt Weißenhorn die archäologische Sammlung in das noch zu renovierende "Rössle"-Gebäude am Hauptplatz holen möchte. Aber auch Roggenburg scheint mit seinem Bildungszentrum keine schlechten Karten zu haben: Dort tummeln sich schon jetzt zahlreiche Besucher, die in ein prähistorisches Museum gelockt werden könnten.

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