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Kirchhaslach

24.03.2019

Welche Projekte Kirchhaslach 2018 angepackt hat

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Im und am Rathaus in Kirchhaslach hat sich etwas verändert: Ein Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft hat nun ein Büro in dem Gebäude. Draußen können E-Autos ihre Batterie füllen<b>.</b>
Bild: Claudia Bader

Der Kirchhaslacher Bürgermeister Franz Grauer informiert die Einwohner über die Projekte des vergangenen Jahres. Es geht etwa um das Thema Energie.

Die Gemeinde Kirchhaslach macht sich technische Möglichkeiten zunutze: Nach der Installation einer Fotovoltaikanlage mit Fernüberwachung und Notstromversorgung auf dem Dach des Bauhofs können die Energiekosten der Kläranlage auf einem niedrigen Level gehalten werden. Darüber hat Gemeindeoberhaupt Franz Grauer bei der diesjährigen Bürgerversammlung informiert. Diese war mit 114 Frauen und Männern noch besser besucht als in den Vorjahren. Für seinen detaillierten Rechenschaftsbericht erntete Grauer Applaus. Dass die Besucher weder Kritik, noch Fragen vorbrachten, kann als Zeichen der Zufriedenheit gewertet werden.

1,2 Millionen Euro hat Kirchhaslach in die Erweiterung des Baugebiets „Ziegelgrund“ investiert. Sieben der 17 Bauplätze wurden bereits zu einem Quadratmeterpreis von 98 Euro verkauft. Wenn der Bedarf örtlicher Bauwerber gedeckt ist, sollen auswärtige Interessenten zum Zug kommen, sagte Grauer.

Nach dem Abbruch des Gemeindehauses in Greimeltshofen wurde der Westgiebel am Feuerwehrhaus saniert und neugestaltet. Die Kosten beliefen sich auf rund 30000 Euro.

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Auf dem Parkplatz westlich des Rathauses wurde eine Ladeinfrastruktur für Elektroautos errichtet. Die Kosten in Höhe von mehr als 50000 Euro wurden über staatliche Fördermittel und die Lech-Elektrizitätswerke gedeckt. Die Gemeinde muss während der kommenden Jahre lediglich die Betriebskosten übernehmen.

Die Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen hat die früher von einem Kreditinstitut genutzten Räume im Erdgeschoss des Rathauses gemietet. Sie dienen jetzt als Büro für den neuen technischen Mitarbeiter Michael Faulhaber.

Im vergangenen Jahr haben die Bürger in Kirchhaslach und in den Ortsteilen mit rund 100100 Kubikmeter deutlich mehr Trinkwasser verbraucht als im Vorjahr (rund 94500 Kubikmeter). Bei Einnahmen von etwa 73600 Euro und Ausgaben von 74400 Euro ist das Defizit gering, sagte Grauer.

Weil nur wenig Reparaturen und Ersatzbeschaffungen anfielen, ergab sich bei der Beseitigung von Abwasser ein Plus von 9800 Euro. Da es immer weniger Landwirte gebe, die den anfallenden Klärschlamm abnehmen, so Grauer, wolle die Gemeinde heuer einen Versuch starten: Der Klärschlamm soll entweder gepresst oder zu einer anderen Kläranlage gebracht werden, informierte der Bürgermeister.

Im Bauhof beliefen sich die Kosten für den Unterhalt von Gebäuden, Geräten und Maschinen sowie Neuanschaffungen auf 16000 Euro.

Mit einem Minus von nur rund 500 Euro wurde der gemeindliche Friedhof fast kostendeckend betrieben. Im Gemeindewald standen den Einnahmen aus dem Holzverkauf (etwa 7300 Euro) Ausgaben für Löhne, Maschinen und Aufforstungen (10200) gegenüber.

Den für den Straßenunterhalt angefallenen Ausgaben von 82700 Euro stehen Einnahmen aus der Kfz-Steuer (70 800) sowie ein Anteil der Jagdgenossenschaften (4200) gegenüber. Für den Unterhalt von Gewässern und Gräben musste die Gemeinde 17700 Euro aufbringen.

Aufgrund einiger größerer Reparaturen entstanden bei der Bewirtschaftung des Feuerwehr-, Schützen- und Bürgerheims Ausgaben in Höhe von 20100 Euro. Die Einnahmen betrugen rund 9000 Euro. Die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach brachte 15500 Euro ein.

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