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Altenstadt

19.01.2019

Welche Projekte in Altenstadt nun anstehen

Die Grundschule in Altenstadt soll barrierefrei werden.
Bild: Felicitas Macketanz

Halle, Schule, Feuerwehr: In der Marktgemeinde sind einige teure Maßnahmen geplant. Der Finanzausschuss diskutiert, was heuer angegangen werden kann.

Mit einem dreitägigen Fest haben die Altenstadter im vergangenen Jahr ihren neu gestalteten Marktplatz eingeweiht. Für die Gemeinde ist damit ein großes und teures Projekt abgeschlossen. Doch weitere sollen schon bald folgen. Kämmerin Claudia Pfisterer legte dem Finanzausschuss nun den Haushaltsplan für dieses Jahr vor. Rund 14,5 Millionen Euro sollen nach diesem vorläufigen Entwurf in Altenstadt 2019 investiert werden. „Im Verlauf der Haushaltsplanungen wird sich diese Summe noch ändern“, sagt Pfisterer.

Markt will keine neuen Schulden machen

Im Finanzausschuss müsse unter anderem noch darüber gesprochen werden, welche Maßnahmen in diesem Jahr wirklich umgesetzt werden können. Denn Ziel der Gemeinde ist es, trotz aller anstehenden Projekte, keine neuen Schulden zu machen. Aus dem Vermögenshaushalt, in dem die laufenden Einnahmen und Ausgaben des Marktes aufgelistet sind, kann die Kommune für ihr Investitionsprogramm gut eineinhalb Millionen Euro einbringen. Folgende Projekte gehören zu den größten Posten im vorläufigen Haushalt:

Halle: Mit rund 6,4 Millionen Euro ist der Neubau einer Halle ist der größte Brocken im Finanzplan. Die Summe wird nach aktuellem Stand über die kommenden Jahre verteilt. Fünf Millionen sind für 2022 veranschlagt, wenn die Halle dann wohl gebaut werden kann. In diesem Jahr sollen für erste Planungen und Vorbereitungen 30000 Euro bereitgestellt werden.

Feuerwehr: Für die Feuerwehren in Altenstadt und seinen Ortsteilen hat und wird die Kommune viel Geld in die Hand nehmen. Besonders die Sanierungen der Gerätehäuser in Illereichen, Gesamtkosten gut eine Million Euro, und Filzingen, rund 860000 Euro, werden teuer. Der Löwenanteil beider Summen ist derzeit im Haushalt 2019 veranschlagt. Weil die Zuschüsse für die Arbeiten nun auch geringer ausfallen, als ursprünglich geplant, steigt der Eigenanteil für die Gemeinde. Auch für den Digitalfunk, Löschwasserhydranten und das neue Rüstfahrzeug der Altenstadter Wehr gibt die Kommune heuer Geld aus. Das Fahrzeug kostet fast eine halbe Million Euro, Freistaat und Landkreis beteiligen sich daran.

Grundschule: Ein großer Posten im Haushalt für dieses Jahr ist die Sanierung an der Grundschule im Ort. Dort sollen die Sanitäranlagen erneuert und ein Aufzug eingebaut werden. Auch für den Brandschutz wird etwas getan. Insgesamt werden die Arbeiten in diesem und im kommenden Jahr 959000 Euro kosten. Ein großer Teil wird durch das Förderprogramm KIP-S des Freistaats Bayern bezuschusst. 656700 Euro wird Altenstadt nächstes Jahr bekommen.

Mühlbachstraße: Der Ausbau der Untereicher Mühlbachstraße steht schon lange auf der Agenda der Gemeinderäte. Dort soll unter anderem der Kanal saniert werden, aber auch an der Eisenbahnkreuzung soll gebaut werden. Die Bahn und der Bund stellen für letzteres rund zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Kirchenhang Herrenstettten: Ein Projekt, das die Gemeinde bereits seit langem beschäftigt, ist die Sanierung des Kirchenhangs in Herrenstetten. Weil in dem Hang möglicherweise ein Bodendenkmal steckt, konnten die Arbeiten im vergangenen Jahr nicht starten. (wir berichteten) Ob es in diesem Jahr soweit ist, steht noch nicht sicher fest. Im Haushalt ist die Maßnahme vorläufig mit rund 660000 eingeplant. Nur wenn das Projekt im Haushalt aufgelistet wird, habe man den benötigten Nachweis gegenüber der Förderstelle, die die Zuschüsse auszahlt, erklärte Kämmerin Pfisterer.

Lindenmahd: Für das neue Gewerbegebiet Lindenmahd in Filzingen stehen heuer Straßen gebaut, Lampen aufgestellt und Wasserleitungen verlegt werden. Das alles soll rund 588000 Euro kosten. Ein Großteil ist durch Beiträge finanziert.

Sonstiges: Langfristig soll auch das Bahnhofsgebäude in Altenstadt saniert werden. Bürgermeister Wolfgang Höß will in diesem Jahr mit dem Dach anfangen. Denn das drohe sonst undicht zu werden. Inwiefern eine Renovierung des Kiosks am Sinninger See Sinn ergeben würde, will der Gemeinderat demnächst entscheiden.

In den Jugendtreff hat der Markt bereits investiert. Er läuft gut an: Mehr dazu lesen sie hier.

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