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Winterrieden

12.12.2017

Wenn Töne und Rhythmen verbinden

Nach mehrjähriger Pause schwingt Manfred Förg bei den Winterrieder Musikanten wieder den Taktstock.
Bild: Claudia Bader

Die Kapellen Winterrieden und Bedernau haben zusammen ein Jahreskonzert gespielt.

Bei den Winterrieder Musikanten werden nicht nur Töne und Rhythmen, sondern auch Kameradschaft und Zusammenhalt großgeschrieben. Als nach dem Rücktritt von Dirigent Hans-Jürgen Prinz im Sommer kein Nachfolger zu finden war, erklärte sich Manfred Förg nach einigen Jahren Pause erneut dazu bereit, die Leitung des Blasorchesters zu übernehmen. Die Erfolge seiner Probenarbeit waren nun bei einem Gemeinschaftskonzert hörbar. Zusammen mit dem Musikverein Bedernau präsentierten die Winterrieder ein stimmungsvolles Programm.

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Zunächst gehörte die Bühne den Gästen, welche mit mehr als 50 Musikanten bereits optisch imponierten. Unter Leitung von Nicole Simon entführten diese das Publikum mit „Where eagles soar“ (deutsch: Wo Adler fliegen) in luftige Höhen und luden mit „Bohemian Rhapsody“ zum Träumen ein.

Als Kontrast zur Polka „Musikantensehnsucht“ und dem Marsch „Gloria Patri – Dem Vater zur Ehre“ verwandelte sich das Blasorchester dann im Werk „Birdland“ in eine coole Bigband. Im Arrangement „Baker Street“ erwies sich Manfred Simon als flexibler Solist, der in rasantem Wechsel zwischen Gesang und Altsaxofon begeisterte.

Wenn Töne und Rhythmen verbinden

Auch im Romantik versprühenden Medley „Die Schöne und das Biest“ zogen die Bedernauer Musikanten sämtliche Register ihres Könnens. Mit der Zugabe „Sing us the song oft he piano man“ zeigte das Blasorchester eine weitere Facette seines Könnens.

Mit ebenso großer Spielfreude eröffnete die Musikkapelle Winterrieden ihren Auftritt mit einer akustischen Fahrt auf dem „Singapore Flyer“, dem zweitgrößten Riesenrad der Welt. Unter souveräner Leitung von Manfred Förg luden die Musiker im Medley „Italo Pop Classics“ zu einer Reise ins sonnige Italien ein. Voll in ihrem Element zeigten sich die einzelnen Register auch in der „Bodensee-Polka“ sowie dem flotten Marsch „Salemonia.“

In „Kap Arkona“ servierte das Blasorchester einen Gegensatz zwischen der Schönheit der Ostsee und lebendigen Piraten-Episoden, ehe es mit „Cinderellas Dance“ weiterging, der verzaubernden Melodie aus dem bekannten Märchenfilm „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Für den anhaltenden Applaus des Publikums hatten die Winterrieder Musikaten schließlich einen flotten Marsch als Zugabe parat.

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