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Oberroth

22.10.2017

Wenn Volksmusik-Stars im Vereinsheim spielen

Aus Sicht von Veranstaltungsplanern ist das Oberrother Vereinsheim eher beschaulich – und eigentlich zu klein für eine bekannte Partyband wie die Dorfrocker (hier bei einem Auftritt in Schießen). Doch spielen werden sie dort trotzdem.
Bild: Roland Furthmair

Die Dorfrocker treten im Februar in Oberroth auf – vor weniger Besuchern als gewohnt. Das hat einen Grund.

Aus Sicht von Veranstaltungsplanern ist das Oberrother Vereinsheim eher beschaulich – und eigentlich zu klein für eine bekannte Partyband wie die Dorfrocker. Denn das Trio hat eine große Fanszene und füllt daher bei Auftritten mühelos Säle und Zelte mit vielen hundert Besuchern. So wie beim Heidewitzka-Festival zum 20-jährigen Bestehen des FC-Bayern-Fanclubs „Red White Dynamite“ in Schießen im Mai 2016: Neben den drei Franken waren dort Mickie Krause und Mia Julia aufgetreten und hatten für eine Atmosphäre wie bei legendären Riesen-Schlagerpartys auf der Ferieninsel Mallorca gesorgt. „Unter 700 Zuhörern machen es die Dorfrocker normalerweise nicht“, weiß Roland Held, der Vorsitzende des Fanclubs.

Aber im Vereinsheim in Oberroth spielen die Franken im Februar trotzdem, auch wenn das Konzert dort wesentlich kleiner ausfällt. Durch das Engagement für ihr Jubiläumsfest haben die FC-Bayern-Fans freundschaftliche Bande zu den drei Volksmusikstars geknüpft. Seitdem gibt es regen Kontakt, sagt Held, der in Oberroth wohnt und dort einen Dorfrocker-Fanclub gegründet hat. Man kennt und schätzt sich: So legten die Franken zum Beispiel wert darauf, gemeinsam mit den Ausrichtern des Konzerts Essen zu gehen. Held hat schon einen Gasthof ausgesucht. Welchen will er lieber nicht verraten – nicht dass die Fans schon dort Spalier stehen.

Held freut sich auf das Konzert: „Das wird bestimmt ein guter Abend.“ Ähnlich dürfte es zahlreichen Fans in der Region gehen: Denn die Dorfrocker sind für mitreißende Auftritte bekannt. In Schießen seien die Besucher jedenfalls „sofort auf den Bänken gestanden“, sagt Held, der als Logistikteamleiter arbeitet – zuletzt aber hobbymäßig durchaus Erfahrungen als Eventmanager gesammelt hat. Die Planung des Festivals in Schießen habe viel Zeit und Mühe gekostet, sagt er. Sponsorensuche, Behördengänge, Lieferverträge und ein eigener Steuerberater – das sei alles „nicht ohne“ gewesen. Während der mehrtägigen Sause in dem Roggenburger Ortsteil seien die Veranstalter dann fast rund um die Uhr beschäftigt gewesen. Und danach habe festgestanden: „Schön war’s, aber so etwas machen wir nicht noch einmal.“

Ob Riesenfete oder kleiner Auftritt – die Planung laufe zwar ähnlich ab, sagt Held. Trotzdem soll es beim Konzert im Oberrother Vereinsheim etwas gemütlicher zugehen als beim Festival in Schießen. Gefeiert werden darf trotzdem, wohl auch zu neuen Hits der Dorfrocker. Denn im Dezember soll ein weiteres Album erscheinen. In Oberroth dürfen auch Kinder und Jugendliche in den Genuss der Party-Ohrwürmer kommen, zumindest wenn sie in Begleitung ihrer Erziehungsberechtigten erscheinen.

Wer im Februar bei dem Auftritt der Dorfrocker dabei sein will, sollte sich möglichst bald die Tickets sichern, empfiehlt Held. „Ich denke, sie werden schnell weggehen.“

Kontakt: Karten für das Konzert am Freitag, 23. Februar, in Oberroth sind ab Montag zum Preis von 18 Euro zu haben; bei der Raiffeisenbank Schwaben in Buch und bei Andrea und Roland Held in Oberroth (Telefon 08333/924525, 0174/9164141); Mail: redwhitedynamite@t-online.de

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