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Illertissen / Tiefenbach

13.05.2019

Wie Tiefenbach zu einem Vorzeigekindergarten kam

Nachdem der Anbau in Tiefenbach fertig war, wurde auch der Garten wieder angelegt und mit neuen Spielgeräten ausgestattet.
Bild: Langhans

Der Wunsch nach einem Speisesaal hatte die Bagger zum Rollen gebracht – bis daraus eine Generalsanierung wurde.

Zunächst sollte die katholische Kindertagesstätte St. Antonius in Tiefenbach einen Speisesaal erhalten. Doch dann ist daraus eine Generalsanierung geworden. Die wurde nun nach zweijähriger Umbauzeit bei laufendem Kindergartenbetrieb abgeschlossen und am Samstag mit Kindern, Eltern, Erzieherinnen, Pfarrer Andreas Specker und Bürgermeister Jürgen Eisen gefeiert.

Das Wichtigste bei einer Eröffnung, der Wunsch nach Gelingen und Gottes Segen, stand am Anfang des Festes. Kindergartenleiterin Ingrid Hartmann erzählte mit Handpuppen die Geschichte der Schnecke, die lernte, wie das Schneckenhaus für sie ein Segen sei und sie selbst durch ihr Tun anderen zum Segen werden könne. Specker stellte heraus, wie Jesus den Menschen gut getan habe, was diese gespürt und ihm ihre Kinder gebracht hätten, damit er sie segne.

Kindergarten Tiefenbach: Es kam immer mehr dazu - bis zur Generalsanierung

Während des Fests war Näheres über die Entwicklung des Kindergartens zu erfahren: Er wurde 1975 von Prälat Erich Lidel und Bürgermeister Erwin Bürzle für 80 Kinder errichtet. Als die Zahl der Buben und Mädchen zurück ging, wurde die Möglichkeit ergriffen, in Tiefenbach als einem der ersten von insgesamt neun Kindergärten der Stadt, eine Krippe zu errichten. Heute sei St. Antonius – wie alle Tagesstätten in Illertissen mit insgesamt 615 Kindern – komplett ausgebucht, so Bürgermeister Eisen. Daher baue die Kommune eine zehnte Einrichtung „Wir tun viel, um eine familienfreundliche Stadt zu sein.“ Die Generalsanierung habe 775000 Euro gekostet, 200000 Euro übernehme die Kirche, 220000 Euro der Staat und 335 000 Illertissen.

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Pfarrer Specker, der den Kindergarten aus seiner früheren Zeit in Tiefenbach kennt, erinnerte sich: „Da kam die Kindergartenleiterin daher und wünschte sich einen Speisesaal.“ Die Folge des Anbaus seien Lärm und Unruhe gewesen, eines sei zum anderen gekommen, so auch interne Umbauten – bis daraus eine komplette Generalsanierung geworden sei. „Das hat Sie viel Nervenkraft gekostet, wofür ich mich bedanke“, so der Pfarrer.

So gibt es jetzt einen Speisesaal mit Ausgabeküche, einen Nebenraum, Platz für ein Büro, Lagerraum und unter anderem neue Sanitäranlagen.

Leiterin Ingrid Hartman freute sich: „Nun ist unser Haus auf dem neuestem Stand.“ Auch die Öffnungszeiten von 7 bis 17 Uhr seien nun zeitgemäß.

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