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Landkreis

12.01.2018

Wie die Region bei Touristen punkten kann

Das Kloster Roggenburg ist einer der Besuchermagneten im Landkreis Neu-Ulm und ist auch auf der Touristikmesse CMT in Stuttgart vertreten. Unser Bild zeigt das Efeu-Labyrinth.
Bild: Alexander Kaya

Der Landkreis Neu-Ulm und das Kloster Roggenburg präsentieren sich auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart.

Die Zahl der Touristen wächst und wächst: Im Sommerhalbjahr von Mai bis Oktober 2017 haben etwa 270000 Gäste im Kreis Neu-Ulm übernachtet – fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 65000 Besucher kamen aus dem Ausland. Von Samstag, 13. Januar, bis Sonntag, 21. Januar, präsentiert sich der Landkreis gemeinsam mit dem Kloster Roggenburg auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart. Dabei will die Tourismus-Förderung des Landratsamts zeigen, womit die Region punkten kann.

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Und das ist aus touristischer Sicht Einiges: „Die Vielfalt macht uns aus“, sagt Landrat Thorsten Freudenberger (CSU). Vom Naturerlebnis an Donau und Iller bis zu kulturellen Höhepunkten wie dem Diademus-Festival in Roggenburg, vom Bienenmuseum in Illertissen bis zum Heimatmuseum in Weißenhorn, vom Waldseilgarten in Wallenhausen bis zur Kletterhalle in Neu-Ulm: Der Kreis hat nicht die eine Groß-Attraktion wie etwa das Münster in Ulm, aber ein breit gefächertes Angebot. Einen Überblick bietet die neue Broschüre „Kultourland“, die auf der CMT erstmals präsentiert wird.

„Wir richten uns an Einheimische und an Auswärtige, die eine Anfahrt von bis zu zwei Stunden haben“, sagt Freudenberger. Ein besonderes Augenmerk werde dabei auf Tagesausflüge und Kurzreisen gelegt. Besonders gefragt sind beispielsweise die Radtouren im Landkreis, die in einer neu aufgelegten Broschüre beschrieben sind. Auch Durchreisende auf dem Weg in den Süden hat die Tourismusförderung im Blick, schließlich ist der Kreis sehr verkehrsgünstig gelegen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt im Schnitt bei etwa 1,7 Tagen. Die Auslastung der 2961 Betten in 61 Übernachtungsbetrieben betrug 48,3 Prozent. Die Anziehungskraft der Region bei Touristen und Geschäftsleuten macht sich aus Sicht von Landrat Freudenberger auch in der heimischen Wirtschaft bemerkbar: In Hotels werde erheblich investiert, etwa in Weißenhorn, Vöhringen und Elchingen.

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Pater Roman Löschinger sprach von einer „sehr beflügelnden Partnerschaft“ des Klosters Roggenburg mit dem Landkreis in Sachen Tourismus. Das Bildungszentrum verzeichnete voriges Jahr etwa 21500 Übernachtungen, dazu kamen noch 8000 im Gasthof. Publikumsmagnete seien beispielsweise der Ökomarkt, das Festival Roggenburger Sommer oder die derzeit laufende Krippenausstellung. Anfang Juni drehe der Bayerische Rundfunk drei Tage lang für die Fernsehsendung „Kruscht und Krempel“ rund ums Kloster Roggenburg.

Auch ein Großteil der von der EU geförderten Leader-Projekte dreht sich um Tourismus, etwa die Radrundtouren im Kreis, das Bienen-Kino in Illertissen oder das Efeu-Labyrinth in Roggenburg. Als Nächstes ist eine Machbarkeitsstudie zu Spazierwegen im Roggenburger Forst geplant, die in diesem Jahr vergeben werden soll.

Messe Der Landkreis ist auf der CMT in Halle 8 mit einem Stand vertreten.

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