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Buch

18.05.2020

Wie es mit dem Wohngebiet "Straßäcker" weitergehen soll

Das bestehende Mischgebiet westlich des Verbrauchermarktes soll in ein allgemeines Wohngebiet umgewandelt werden, in dem auch Mehrfamilienhäuser und Wohnungen entstehen.
Bild: Claudia Bader

Plus Häuser und Wohnungen können in Buch entstehen. So stellt sich der Gemeinderat das neue Gebiet "Straßäcker" vor.

Auch im Gemeindegebiet von Buch ist die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum groß. Um die Situation zu verbessern, hat der Marktrat bereits im August 2019 das 1,25 Hektar große Gebiet „Straßäcker“ im Bucher Norden ins Auge gefasst.

Dort könnten in naher Zukunft Häuser und Wohnungen entstehen. Um dies zu ermöglichen, hat das ehemalige Gremium die Aufstellung der Bebauungsplanänderung beschlossen. Bei seiner Sitzung hat der neu gewählte Marktrat die erste Änderung sowie die öffentliche Auslegung des Vorentwurfs für den Bebauungsplan „Straßäcker“ gebilligt.

Keine Beeinträchtigungen zwischen Wohnen und Handel in Buch

Die Planung sieht vor, das bestehende Mischgebiet westlich des Verbrauchermarktes in ein allgemeines Wohngebiet umzuwandeln, in dem neben Einfamilien- auch dreigeschossige Mehrfamilienhäuser entstehen können. Die Gewerbegebietsfläche nördlich der Fuggerstraße soll zum Mischgebiet umgewidmet werden. Zwischen Gewerbe und Wohnen dürfe es keine Beeinträchtigungen geben. „Das Nebeneinander soll funktionieren“, sagte Architekt Thomas Häußler vom Büro Zint und Häußler.

Wie es mit dem Wohngebiet "Straßäcker" weitergehen soll

Aus lärmtechnischer Sicht stehe der Planung nichts entgegen. Die Erschließung des Gebiets erfolge über die bereits ausgebauten Straßen Bauernfeldweg und die Fuggerstraße mit Einmündung in die Obenhauser Straße. „Da sich nicht jeder ein Haus leisten kann, benötigen wir auch Wohnungen“, sagte Rat Rainer Schmid (Freie Wähler). Im neu entstehenden Gebiet könnten auch Mehrfamilienhäuser und Eigentumswohnungen entstehen.

Vorschlag aus dem Rat: Gemeinde soll selbst Bebauung in die Hand nehmen

UWG-Rat Jens Friedrich regte an, dass das Gebiet nicht an einen Bauträger vergeben wird. Stattdessen sollte die Gemeinde das Grundstück kaufen und die Bebauung selbst in die Hand nehmen. „Davon hätten weder die Gemeinde noch die Bürger einen finanziellen Gewinn“, hat Bürgermeister Wöhrle in Erfahrung gebracht. „Wir haben da unten jetzt Wohngebiete, aber keinen Gehweg“, monierte UWG-Rat Wolfram Dauner die vor allem für Kinder und andere Fußgänger „gefährliche Verkehrssituation“ um den Verbrauchermarkt. „Das ist die letzte Chance, hier eine vernünftige Lösung zu finden“, sagte er.

Bürgermeister Wöhrle wies darauf hin, dass der Marktrat mit dem anstehenden Beschluss nur über die künftige Bebauung in diesem Gebiet, nicht aber über die Verkehrssituation entscheiden könne.

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