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12.03.2009

Wieland investiert 144 Millionen Euro

Vöhringen Trotz Konjunkturflaute - Wieland-Vorstandsvorsitzender Harald Kroener lässt vorsichtigen Optimismus durchblicken und will zum Geschäftsjahresende schwarze Zahlen schreiben.

Gleichwohl bleibt es vorerst bei Kurzarbeit. Betroffen sind in Vöhringen 2 150 Mitarbeiter. Insgesamt sind im Vöhringer Werk 2 517 Menschen beschäftigt.

Von Kurzarbeit, bedingt durch die nach wie vor unbefriedigende Auftragslage, sind nicht nur Mitarbeiter aus der Produktion betroffen, sondern auch aus der Verwaltung, "schon aus Solidarität", wie Kroener betont.

Kurzarbeit trage auch dazu bei, die qualifizierten Wieland-Mitarbeiter dem Unternehmen zu erhalten. In den vergangenen Jahren hat Wieland kräftig in das Vöhringer Werk investiert. So ist auf dem Südgelände ein neues Presswerk entstanden. Investitionssumme: 75 Millionen Euro.

Wieland investiert 144 Millionen Euro

Die neue Anlage ersetzt drei ältere Pressen

Mit der neuen Anlage werden drei ältere Pressen ersetzt. Das Presswerk ist weltweit eine der modernsten Pressen für Rohre, Stangen und Profile aus Kupferlegierungen. Eine erhöhte Wirtschaftlichkeit und Produktqualität ist garantiert. Nach erfolgreichem Probelauf wird die Produktion 2009 anlaufen.

Die Erweiterung der Gießerei - Investitionssumme 60 Millionen Euro - ist im Gange und wird 2010 abgeschlossen sein. Ebenfalls wird an einer Galvanikanlage gearbeitet. Kostenpunkt: Neun Millionen Euro. Damit werden Bänder mit verzinnter Oberfläche hergestellt. Abnehmer sind Hersteller von Strom führenden Bauteilen für die Elektronik und Elektrotechnik. Gefragt sind die Produkte auf dem internationalen Markt, insbesondere in Asien. Die Galvanikanlage wird 2009 in Betrieb genommen.

Bei der Ausbildung wird es keine Abstriche geben

Trotz schwieriger Wirtschaftssituation sieht sich Wieland "gut positioniert." Bei der bislang von Wieland forcierten Ausbildung junger Menschen wird es keine Abstriche geben. Kroener: "Das wäre am falschen Ort gespart."

Was die Genussrechte betrifft, so wird es eine zehnprozentige Verzinsung geben: "Ein sehr gutes Ergebnis."

Kroener schloss allerdings nicht aus, dass im nächsten Jahr das Ergebnis aufgrund der Wirtschaftslage weniger gut ausfallen wird.

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