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Verkehr

21.03.2015

Wildparkern Steine in den Weg gelegt

Immer mehr Lkw blockieren die Parkbuchten im Norden von Vöhringen. Die Junge Union sieht Handlungsbedarf in der Robert-Bosch- und Werner-von-Siemens-Straße. Notfalls müssten die Grünanlagen und die Bäume entfernt werden, um mehr Platz in der Breite zu gewinnen (linkes Bild). Mit diesen Riesensteinen am westlichen Rand der Falkenstraße soll das wilde Parken von Brummis verhindert werden. Außerdem ist für diesen Bereich ein absolutes Halteverbot angezeigt.
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Immer mehr Lkw blockieren die Parkbuchten im Norden von Vöhringen. Die Junge Union sieht Handlungsbedarf in der Robert-Bosch- und Werner-von-Siemens-Straße. Notfalls müssten die Grünanlagen und die Bäume entfernt werden, um mehr Platz in der Breite zu gewinnen (linkes Bild). Mit diesen Riesensteinen am westlichen Rand der Falkenstraße soll das wilde Parken von Brummis verhindert werden. Außerdem ist für diesen Bereich ein absolutes Halteverbot angezeigt.
Bild: Ursula Katharina Balken

An der Falkenstraße in Vöhringen wird es keine Lastwagen-Stellplätze geben

In einer Stadt wie Vöhringen, in der es einen Großbetrieb gibt, sind Lastwagen auf den Straßen keine Seltenheit. Man nimmt es als gegeben hin, zumal die Brummis nicht unbedingt mehr den Weg durch das Stadtzentrum nehmen müssen. So weit, so gut.

Nicht gut empfanden es Bürger, dass sich entlang der nördlichen Falkenstraße, meist an Wochenenden, Lkw am westlichen Fahrbahnrand ihren Parkplatz suchten. Damit ist seit einiger Zeit Schluss, weil die Stadt den Streifen mit Riesensteinen belegt und außerdem ein absolutes Halteverbot erlassen hat.

Die Junge Union hat sich des Themas angenommen und findet die Parkplatzsituation auch in der Robert-Bosch-Straße und in der Werner-von-Siemens-Straße unbefriedigend. Es sei ja zu begrüßen, dass der Schwerverkehr von einer „guten wirtschaftlichen Situation“ in der Stadt zeuge. Wer zu den Wieland-Werken unterwegs ist, Ware holt und leer anfährt, ist auf dem werkseigenen Parkplatz entlang der Illertaltangente-Nord gut aufgehoben. Aber das Parken entlang des Kiesstreifens an der Falkenstraße sei keine Zierde für das Stadtbild.

In der Robert-Bosch-Straße aber, so Thomas Stölzle von der JU, sind zwar Parkbuchten gebaut worden, aber die sind seiner Meinung nach zu kurz dimensioniert. In der Länge würde der Platz ja noch ausreichen, aber das Einparken sei nur möglich, wenn die Fahrer ihre Anhänger in die Grünanlage zwischen den einzelnen Buchten lenken. Deshalb der Vorschlag: Die Anlagen mit Grün entfernen und den Radweg um einen halben Meter in Richtung der angrenzenden Äcker verschieben oder verengen.

Dass die Stadt in der Falkenstraße den Seitenstreifen blockiert hat, begrüßt die Junge Union. Die sieht darin ein Zeichen, „dass Bürgermeister Karl Janson und die Stadtverwaltung den Vorschlag der JU positiv aufgenommen haben und in der Falkenstraße den Vorschlag zum Ausbau der Lkw-Parkplätze aktiv umsetzen.“

In diesem Punkte irrt sich die Junge Union allerdings. Denn wie Bürgermeister Janson auf Anfrage mitteilt, ist doch keine bauliche Ausweisung als Parkplatz für Laster vorgesehen. Vielmehr soll in diesem Bereich westlich der Falkenstraße ein neues Wohngebiet entstehen. „Der Stadtrat soll in einer der nächsten Sitzungen mit diesem Thema befasst werden“, sagt Janson. Dabei handelt es sich um ein Vorhaben, für das noch in diesem Jahr ein Bebauungsplan erlassen werden soll. Es handelt sich um ein kleines Wohngebiet, das entlang der nördlichen Falkenstraße – von der Reiherstraße bis zum Schwenk der Falkenstraße nach Osten – geplant ist.

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