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Illertissen

29.01.2020

Wintereinbruch: Fliegende Bauzäune beschädigen Autos

Bild: Patrick Pleul (dpa)

Sturm und Schnee haben im Raum Illertissen eine Reihe von Unfällen verursacht. Für eine Autofahrerin hat ein Glätteunfall besonders unangenehme Konsequenzen.

Durch den Wintereinbruch am Dienstag und Mittwoch kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Illertissen zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Nach Angaben der Polizei verliefen diese größtenteils glimpflich.

Morgens gegen 7 Uhr hatten Zeugen der Polizei ein beschädigtes Auto im Finkenweg in Illertissen gemeldet. Über Nacht war dort offenbar ein Bauzaun aufgrund des starken Windes gegen ein geparktes Auto gefallen und verursachte einen leichten Lackschaden in Höhe von geschätzten 500 Euro. Die Polizeibeamten einen Personalienaustausch zur Schadensregulierung ermöglichen.

Sturm schleudert Bauzaun gegen Auto

Ein fliegender Bauzaun spielte auch bei diesem Unfall eine Rolle: gegen 10.40 Uhr fuhr eine 32-Jährige auf der Mörikestraße in nördlicher Richtung, als plötzlich durch den starken Wind ein Bauzaun gegen ihren Wagen geschleudert wurde. Die Frau blieb unverletzt. Die Polizei geht von einem Sachschaden von 1000 Euro aus.

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Um 09.45 Uhr kam es auf der Ulmer Straße in Bellenberg ebenfalls zu einem Auffahrunfall – doch in diesmal dürfte die Witterung nach Angaben der Polizei wohl nicht unfallursächlich gewesen sein. Eine 18-jährige Fahrerin hatte ein vor hier haltendes Auto übersehen. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge erlitt der Unfallgegner leichte Verletzungen. Eine notärztliche Versorgung war laut Polizei nicht erforderlich. Der entstandene Sachschaden wird auf 1000 Euro geschätzt.

Glatte Autobahn: Fahrerin gerät auf der A7 ins Schleudern

Auf der winterglatten A7 ist am Dienstagnachmittag eine 24-Jährige mit ihrem Wagen ins Schleudern geraten. Wie die Polizei mitteilt, kam das Auto gegen 16.15 Uhr nach rechts von der Fahrbahn ab. Die Frau wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von geschätzt 1000 Euro.

Auch an diesem Auffahrunfall war offenbar das Wetter Schuld: Gegen 15.15 Uhr war ein 53-Jähriger mit seinem Auto auf der Abfahrt von der Staatsstraße 2018 in Richtung Staatsstraße 2031 gefahren. An der Einmündung übersah der Mann ein wartendes Fahrzeug und es kam zum Auffahrunfall. Vermutlich waren auch hier die schlechten Sichtverhältnisse aufgrund des Wintereinbruchs ein Grund für den Unfall, berichtet die Polizei. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf 3500 Euro geschätzt.

Auto kommt von der glatten Straße ab und prallt gegen Baum

Kurz danach hatte es einen 35-Jährigen auf der Staatsstraße 2018 im Raum Illertissen erwischt: Der Mann verlor ebenfalls aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterglatten Straßenverhältnissen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Heck gegen einen Baum. Der 35-Jährige blieb unverletzt, so die Polizei. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 6000 Euro.

Am frühen Mittwochmorgen fuhr ein 27-Jähriger mit seinem Auto auf der Staatsstraße 2031 von Illertissen in Richtung Altenstadt. Straßenglätte und nicht angepasste Geschwindigkeit führten dazu, dass der Wagen nach links von der Fahrbahn abkam und im Straßengraben mit einem Baum kollidierte. Der 27-Jährige blieb unverletzt, berichtet die Polizei. Es entstand an Schaden von geschätzt 6000 Euro.

Nach Glätteunfall: Mehrere Anzeigen gegen Mutter und Sohn

Für eine Autofahrerin und ihren Sohn hat ein Glätteunfall besonders unangenehme Konsequenzen: Die 69-Jährige hat am Dienstag auf der A7 bei Illertissen wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei schlechten Wetterverhältnissen die Kontrolle über ihr Auto verloren. Der Wagen prallte gegen die Schutzplanken. Bei der Unfallaufnahme durch Beamte der Autobahnpolizei Memmingen stellten diese fest, dass der serbische Führerschein der Unfallverursacherin bereits vor längerer Zeit seine Gültigkeit verloren hatte. Weiter stellte sich heraus, dass der Sohn der Fahrerin nach dem Unfall das Steuer übernommen hatte und das Auto bis zur nächsten Ausfahrt lenkte. Das Problem hierbei: Gegen den 36-Jährigen bestand ein aktuelles Fahrverbot bestand, außerdem stand er deutlich unter Alkoholeinfluss, so die Polizei. Somit erwarten die beiden neben der Unfallanzeige noch weitere Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, beziehungsweise des Zulassens desselben, sowie Fahrens unter Alkoholeinfluss. (az)

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