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Illerberg/Thal

23.05.2018

Witzighauser Straße bleibt Thema

Auch die Witzighauser Straße war Thema der Versammlung.
Bild: Ursula katharina balken

Der CSU-Ortsverband Illerberg-Thal hat Bilanz gezogen. Es wurden auch neue Mitglieder gefunden.

Ein bisschen Wahlkampf durfte es schon sein. Das machten die Worte der Landtagsabgeordneten Beate Merk und der stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden der CSU Illerberg-Thal, Angelika Böck, deutlich. Letztere leitete im Gasthaus „Zum Hobel“ die Jahresversammlung als Vertretung für Bernhard Thalhofer.

Böck richtete den Blick auf die Ortsteilentwicklung. Derzeit laufe die Erschließung des Baugebietes an der Witzighauser Straße. Wie berichtet, hatten Landwirte Einwände geäußert, weil deren Maschinen an der neuen Erschließungsstraße, auf der seitlich Autos parken sollen, behindert würden. Nun sei eine einvernehmliche Lösung gefunden, so Böck. Die Straßenbeleuchtungsmasten werden ein Stück in Richtung Westen versetzt. Der Straßenrand wird bis zur Bordsteinkante mit Kies aufgefüllt und mit Rasensteinen ausgelegt. So entstehe mehr Raum, sodass Autos nur zur Hälfte auf der Straße stehen müssten.

Begeistert zeigte sich Böck von der Gestaltung der neuen Ortsmitte in Thal, die – wie berichtet – im Herbst ihrer Bestimmung übergeben werden soll. Bei der Betreuung von Kindern sieht sie Chancen, das Platzproblem mithilfe leer stehender Räume in der Illerberger Grundschule zu lösen. Diese sei im Moment nicht voll ausgelastet. Zudem berichtete Böck, dass der Prozessionsspinner in Illerberg gesichtet worden war und dass die Feuerwehr der Raupe erfolgreich zu Leibe gerückt ist.

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Aus dem Kreistag berichtete Franz Clemens Brechtel. Er erteilte dem Nuxit, dem geplanten Ausstieg der Stadt Neu-Ulm aus dem Landkreis, eine klare Absage. Der Landkreis würde an Bedeutung verlieren, so seine Meinung. Für die Stadt würde die Kreisfreiheit etwa bedeuten, einige Schulen in ihre Trägerschaft zu übernehmen. Brechtel streifte auch die Situation der Krankenhäuser. Er betonte, dass die Illertal-Klinik weiter gebraucht werde, auch wenn dort keine Operationen mehr möglich sind. Dafür werde der geriatrische Bereich gestärkt.

Auch auf die politische Situation im Freistaat ging die stellvertretende Vorsitzende Böck ein – unter anderem auf die Sicherheit. Das neue Polizeiaufgabengesetz sei ein Mittel, um präventiv Gewalttaten zu verhindern. Auch die Themen Asyl und Integration klammerte Böck nicht aus: „Wer zu uns kommt, hat unsere Werte zu respektieren und unsere Gesetze zu befolgen.“ Für die Landtagswahlen im Herbst sieht sie ihre Partei gut aufgestellt.

Auch Landtagsabgeordnete Beate Merk widmete sich der Sicherheit im Land. Für sie ist es unverständlich, dass 30000 Menschen auf die Straße gehen, um gegen das neue Polizeiaufgabengesetz zu protestieren. Die Menschen müssten sich sicher fühlen – dafür mache sich ihre Partei stark, so ihre Ansicht. Nachdem sie kein Ministeramt mehr besetzt hatte, ist Merk nun in den Ausschüssen für Innere Sicherheit, Sport sowie für Bildung tätig.

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