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04.10.2009

Zehntausend strömen in Fuggermarkt

Babenhausen Ideales Marktwetter hatte heuer Petrus für die 16. Auflage des Babenhauser Gallusmarktes beschert. So war es kein Wunder, dass rund 10 000 Besucher den Weg in den Fuggermarkt fanden. Unter dem Motto "Herbstmarkt = Familienfreude" präsentierten die knapp 200 Fieranten ein breit gefächertes Angebot. Dazu öffneten zahlreiche Geschäfte ab Mittag ihre Läden und lockten mit Markt-Sonderangeboten.

Bereits zum 16. Mal hatte die "Gewerberegion Babenhausen" den sogenannten Gallusmarkt organisiert, der alljährlich am 3. Oktober über die Bühne geht. Und die Besucher strömten wie jedes Jahr in Scharen in die "Fußgängerzone" zwischen Lindenkreuzung und Günzbrücke. So herrschte zwischen den Budengassen ein stetiges Auf und Ab, wobei das Gedränge an Engstellen zeitweise zu "Staus" führte.

Die rund 200 Schausteller boten ein abwechslungsreiches Programm und luden zum Verweilen in der Budengasse ein. Die gute Marktannahme beweist gleichzeitig, dass der Gewerberegion die richtige Mischung gelang, was auch auf die Betreiber von Getränke- und Speiseoasen zutraf. Dabei fiel den Besuchern die Auswahl gar nicht leicht.

Während sich die Eltern mehr dem Automarkt oder den Ständen der Fieranten mit all den marktspezifischen Angeboten zuwandten, zog es die Kinder zu den Fahrgeschäften. Ob Schweinchen-Express, Karussell oder Schiffschaukel, es ging im wahrsten Sinne des Wortes rund.

Zehntausend strömen in Fuggermarkt

Daneben warben zahlreiche Geschäfte im Kernbereich des Fuggermarktes ab 12 Uhr teilweise mit Sonderaktionen für einen verkaufsoffenen Feiertag, bei dem man ungestört durch deren Angebot stöbern konnte.

Gemäß dem Marktmotto wurde auch heuer der 3. Oktober zu einem Familienfest in Ortsmitte, bot doch die Gewerberegion allen Familienmitgliedern wieder etwas. Gemeinnützigen Zwecken kommt dagegen der Erlös des Rot-Kreuz-Losstands, des Flohmarktstands des katholischen Frauenbunds oder der Bücherbasar des Lions-Club zugute. Trotz einer Ausweitung der "Flaniermeile" hat das Marktgeschehen erneut die Sättigungsgrenze erreicht.

Autokennzeichen weit über das Unterallgäu hinaus

Gleichzeitig bewies der Fuggermarkt als Einkaufszentrum der größten Unterallgäuer Verwaltungsgemeinschaft seine Attraktivität. Autokennzeichen weit über das Unterallgäu hinaus unterstrichen dies, wobei die Autobesitzer oftmals weite Fußmärsche unternehmen mussten, waren doch die Parkplätze in Marktnähe schnell Mangelware geworden.

Als zusätzliche Magnete erwiesen sich der Fohlenmarkt des Reit-, Fahr- und Zuchtvereins sowie der Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr und der Flohmarkt der Fußballabteilung des TSV. Letzterer fand erstmals in der Fürst-Fugger-Straße statt.

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