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Rückblick

11.06.2013

Zu Anfang auf verwildertem Grundstück geübt

Aus der Chronik des Schäferhundevereins. Bau des Vereinsheims ein Höhepunkt

Illertissen Nach 50 Jahren Vereinsgeschichte lässt sich eine Menge berichten, wie ein Blick in die Chronik des Schäferhundevereins Illertissen beweist.

Gegründet wurde er am 16. Juli 1963. Gründungsmitglieder waren Rudolf Kurz, Eugen Keller, Hans Pfister, Martin Hörmann, Jakob Mitreiter und Karl Semsch. Rudolf Kurz wurde zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Der Übungsbetrieb fand zu Beginn auf einem kleinen, verwilderten Grundstück statt. Als Vereinsheim diente eine kleine Hütte, abgeteilt in Geräte- und Aufenthaltsraum. Von 1964 bis 1970 war Eugen Keller Vorsitzender, von 1970 bis 1979 führte Karl Semsch den Verein, ihm folgte von 1979 bis 1988 Maria Heckelmiller. Sie gehört auch heute noch zu den Aktiven des Vereins. 1987 war der große Augenblick gekommen: Die Ortsgruppe begann mit dem Bau einer neuen Vereinsanlage. Durch tatkräftige Mitarbeit der Vereinsmitglieder und Freunde der Ortsgruppe wurde in Eigenleistung von über 6000 Arbeitsstunden das neue Vereinsheim erbaut. Die Einweihung erfolgte 1990 mit der Ausrichtung eines IG-Pokalturniers.

Von 1988 bis 1993 führte Adolf Glaser den Verein als Vorsitzender. Auch er ist noch aktiv tätig als Ausbildungswart und Zuchtwart der Ortsgruppe. 1993 bis 2002 leitete Günther Hörrmann die Vereinsgeschicke. 1993 wurde der Übungsplatz wegen des Neubaus der Kreisstraße NU9 in Richtung Süden verlegt und neu gestaltet. Auf dem ehemaligen Vereinsgelände entstand der Festplatz der Stadt. 2008 folgte eine neue Satzung, mit deren Hilfe eine Breitensportgruppe in den Verein integriert wurde. In der Breitensportgruppe sind Hunde aller Rassen vertreten. Meistens sind dies zwischen 30 und 40 Hundehalter, die ihre Tiere ausbilden und sich auch im Bereich Agility beweisen. So gibt es jährlich einen Wettkampf zwischen Illertissen, Weißenhorn und Günzburg.

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Treffen mit Senioren und Schulklassen

Seit Januar 2003 ist bis heute Manfred Drescher Vorsitzender. In all den Jahren hat die Ortsgruppe viele Veranstaltungen organisiert, zum Beispiel 1990 die Landesgruppen-Fährtenhundprüfung. 2003 hat die Ortsgruppe an einer Benefizveranstaltung für leukämiekranke Kinder teilgenommen, 2004 fand die erste Zuchtschau in Illertissen statt, bis heute wurde bereits viermal diese Veranstaltung mit internationalen Teilnehmern durchgeführt. Zweimal im Jahr wird ein Erziehungskurs für Hunde aller Rassen angeboten. Weiterhin engagiert sich die Ortsgruppe mit Besuchen im Seniorenheim „Haus Sebastian“. Die Bewohner freuen sich über die Hunde, die sie streicheln können und auch einige erzählen dann von ihren eigenen Hunden. Außerdem werden die Senioren von Mitgliedern der Ortsgruppe abgeholt und zum Vereinsheim gebracht. Auch schon Tradition ist der Besuch von Schulklassen auf dem Hundeplatz. Dabei wird den Schülern die Anatomie des Hundes nähergebracht. (zg)

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