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Illertissen/Nordholz

12.11.2015

Zuckerguss: Süße Leckereien für die Weihnachtszeit

Zuckerguss 2015
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Zuckerguss 2015

Brigitte Kammerlander nimmt sich zum Backen Zeit. Marianne Homaier verwendet Birnen aus dem eigenen Garten. Unsere Leser zeigen ihre Rezepte im Zuckerguss-Magazin.

Nichts versüßt die Adventszeit besser als selbst gebackene Plätzchen, Früchtebrot oder Stollen. Ihre liebsten Adventsrezepte präsentieren zwei Hobby-Bäckerinnen aus der Region auch in diesem Jahr im Backmagazin „Zuckerguss“ unserer Zeitung. Über 70 Kreationen, allesamt von Leserinnen und Lesern, sind in dem druckfrisch erschienenen Rezeptheft zu finden.

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Auf fruchtig-weiche Schokotäfelchen schwört etwa Brigitte Kammerlander aus Illertissen. Die 55-Jährige bäckt die Plätzchen im Advent für Familie und Freunde. Warum sie gerade dieses Rezept für das Magazin ausgesucht hat? Die Fachlehrerin für Werken, Gestalten und Hauswirtschaft findet, dass in Backbüchern genug über die traditionellen Sorten zu erfahren ist: „Die eignen sich nicht für den Zuckerguss‘“, sagt sie, die die Hefte seit Jahren sammelt: „Es soll schon ein besonderes Rezept sein.“

Die Mutter einer großen Familie betreibt das Backen als Profession und mit Passion. 15 Sorten hat sie jeweils zum Weihnachtsfest fertig, aber auch nicht davor. „Ich halte mich nicht an das Gebot vieler Hausfrauen, die zum Dezember alle Plätzchen gebacken haben, um sie im Advent zu essen, weil sie an Weihnachten schon hart sind.“

Zuckerguss: Süße Leckereien für die Weihnachtszeit

Bei ihren alljährlichen Back-Terminen kommen die Schokotäfelchen zuletzt an die Reihe, weil sie nur zwei bis drei Wochen lang halten. Für den Teig werden Eier getrennt, das Eigelb mit Zucker verrührt, Mehl, Mandeln und geschmolzene Blockschokolade dazugegeben. Dann hebt die Expertin das mit etwas Salz steif geschlagene Eiweiß unter und erhält eine wunderbar luftige Masse. Ein Backblech voll Teig ergeben 40 bis 50 Plätzchen. Gefüllt werden die Schokotäfelchen mit selbstgemachtem Johannis- oder Himbeergelee.

Derartige Handarbeit mache Spaß und sogar zufrieden, weiß die Pädagogin. Damit alles gelingt, hat sie einige Tipps parat: „Sich Geduld und Zeit nehmen, nichts nebenher erledigen und dem Backen alle Aufmerksamkeit widmen.“ Zum Erfolg gehörten aber auch gute Zutaten und Erfahrung um zu wissen, wie etwas auszusehen hat.

Marianne Hofmaier aus Nordholz macht Birnen-Trifle

Schon das dritte Mal bäckt Marianne Hofmaier aus Nordholz für das Zuckerguss-Magazin. Die zwölf Ausgaben, die bisher erschienen sind, hat sie alle gesammelt. In diesem Jahr wurde ihre Eigenkreation „Weihnachtliches Birnen-Trifle“ darin veröffentlicht. Schon länger weckt die vierfache Mutter im Herbst die Birnen aus dem Garten mit Wein und Rum ein. „Die müsste man ja mit einem Dessert verbinden können“, dachte sich die 54-Jährige.

Das Birnen-Trifle von Hofmaier besteht aus fünf verschiedenen Schichten, die in einem kleinen Glas angerichtet werden. Die Basis bildet in Taler ausgestochener Biskuit, der mit Lebkuchengewürz versehen wird. Darauf gibt Hofmaier eine Mascarponemasse und darüber Birnen, die mit Rum, Weißwein, einer Zimtstange und Pudding vermengt wurden. Die vierte Schicht ist ein fluffiges Schokomousse. Die Hobby-Bäckerin verziert ihr weihnachtliches Dessert mit Schneeflocken aus weißer Schokolade.

Bis es ihre Eigenkreation in das Zuckerguss-Magazin geschafft hat, musste es die Familien-Jury passieren. Ihre Mutter, der Ehemann und die vier Kinder nahmen die Süßspeise genau unter die Lupe. „Wenn es der Familie nicht geschmeckt hätte, hätte ich gar nicht erst weiter gemacht“, sagt Hofmaier.

Jetzt freut sie sich mit ihrer Familie auf die Weihnachtsfeiertage. Dann hat ihr Trifle Hochkonjunktur. Auch sonst verwöhnt sie ihr Umfeld gerne mit Torten, Kuchen oder anderen Leckereien.

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