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Bildung

22.04.2015

Zustimmung für den neuen Schulvertrag

Kellmünzer Marktgemeinderat spricht sich für Vertragswerk aus – trotz einiger Kritik

Während seiner jüngsten Sitzung befasste sich nach Osterberg (wir berichteten) nun auch das Kellmünzer Ratsgremium als zweite VG-Gemeinde mit dem neuen Schulvertrag für die Erhard-Vöhlin-Mittelschule, beziehungsweise mit der Stadt Illertissen. Nach eingehender Beratung stimmte die Rätegemeinschaft dem Vertragswerk mehrheitlich zu.

Für Kritik im Ratsgremium sorgte die Verteilung der Kosten, die manchem Ratsmitglied zu unklar formuliert war. Beanstandet wurde beispielsweise, dass der kalkulatorische Zinssatz mit vier Prozent auf eine Laufzeit von drei Jahren festgesetzt wurde. Rat Georg Funke war der Meinung, dass dies angesichts des derzeit historisch niedrigen Zinsniveaus zu hoch sei. Kämmerin Claudia Pfisterer meinte, dass der Zinssatz für kostenrechnende Einrichtungen langfristig zu sehen sei, und hielt vier Prozent für angebracht. Zudem habe der Bayerische Kommunale Prüfungsverband das Vertragswerk geprüft.

Bürgermeister Michael Obst fügte an, dass diese Regelung für drei Jahre bestehen bleiben sollte. Ein großer Fortschritt ist nach Auffassung des Bürgermeisters, dass die betroffenen Bürgermeister der Vertragsgemeinden künftig im Rahmen einer Sitzung an der Haushaltsplanung beteiligt werden. Die Kinder aus Kellmünz machen zudem nur einen kleinen Kostenanteil aus. „Wenn die Schule renoviert wird, sitzen auch unsere Kinder in einer neuen Schule“, fügte der Bürgermeister an. Man müsse froh sein, dass die Kellmünzer Kinder nach Illertissen geschickt werden dürfen.

Kinder könnten auch in Babenhausen Schule besuchen

Marktrat Georg Funke war da allerdings ganz anderer Meinung. Er betonte, dass die Kellmünzer Kinder auch in Babenhausen untergebracht werden könnten. Ratsmitglied Manfred Funke bekräftigte, dass die Räte durch die Abrechnungsfehler der Vergangenheit gebrannte Kinder seien und deshalb sehr sensibel auf den neuen Schulvertrag reagieren würden.

Bei drei Gegenstimmen sprach sich das Ratsgremium letztendlich aber dennoch für die Annahme des Schulvertrags aus.

Die Diskussion ist geschlossen.

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