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Unterroth

13.05.2019

Zweifacher Segen für Unterrother Feuerwehr

Das neue Löschfahrzeug LF10 in Unterroth löst seinen 29 Jahre alten Vorgänger ab. Pfarrer Johann Wölfle versäumte nicht, dem vielen Wasser vom Himmel auch noch das aus dem Unterrother Weihwasserkessel hinzuzufügen.
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Das neue Löschfahrzeug LF10 in Unterroth löst seinen 29 Jahre alten Vorgänger ab. Pfarrer Johann Wölfle versäumte nicht, dem vielen Wasser vom Himmel auch noch das aus dem Unterrother Weihwasserkessel hinzuzufügen.
Bild: Langhans

Unterrother Löschkräfte freuen sich über ein neues Fahrzeug und einen fertigen Anbau an das Gerätehaus. Wie das nun gefeiert wurde.

Von viel ehrenamtlicher Leistung und persönlichem Einsatz ist am Sonntag in Unterroth zu hören gewesen, als die Feuerwehr ihr neues Löschfahrzeug (LF10) und den fertiggestellten Anbau ihres Gerätehauses feierlich in Betrieb nahm. Zweieinhalb Jahre haben die Ehrenamtlichen darauf hingearbeitet. Ihre Freude über das Erreichte fand nun vielfachen Ausdruck: Mit Gottesdienst, Segnung von Auto und Anbau, Besichtigung, Festzug mit Fahnenträgern der Vereine und mit 250 Feuerwehrkräften bis aus Oberelchingen und zwölf Kameraden aus Eggenthal bei Kaufbeuren. Auch andere Kommunen dürfen sich über neue Fahrzeuge freuen: Feuerwehr kommt mit schwerem Gerät auf den Illertisser Marktplatz

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Diese waren mit ihrem, zeit- und baugleich zum Unterrother Fahrzeug in Auftrag gegebenen LF10 angereist: Um gemeinsam ihre Zwillingsautos zu feiern. Wie berichtet, konnte durch den, von Michael Fackler – früher in Unterroth, heute bei der Feuerwehr Kempten – arrangierten Doppelauftrag die Kommune Unterroth 7000 Euro sparen.

Neues Fahrzeug: 2017 hat alles begonnen

Kommandant Magnus Konrad ließ die Vorjahre Revue passieren. „Bis wir Mitte 2017 den Auftrag unterschrieben und am 5. Oktober 2018 das Fahrzeug abholten.“ Großes Lob galt auch Stefan Gschwind, der sachkundig die nötige Technik zusammengestellt hatte. Ohne deren Kompetenz wären sie nicht so weit gekommen, so Konrad. Zu erwähnen sei auch Bürgermeister Gerhard Struve, da er ihre Vorhaben stets unterstützte.

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Für Auto, Ausrüstung und Gerätehausanbau der Feuerwehr habe Unterroth insgesamt 500000 Euro ausgegeben, sagte Bürgermeister Struve. Der Betrag wäre höher ausgefallen, doch der Anbau sei größtenteils in Eigenregie entstanden.

Feuerwehr Unterroth: Viel ehrenamtliches Engagement war für Anbau nötig

Dazu informierte Feuerwehrvorsitzender Daniel Dreier: „Von einer Fachfirma haben wir die Bodenplatte für den Anbau anfertigen lassen. Ab 2016 waren wir uns selbst überlassen.“ Landrat Thorsten Freudenberger wusste dieses Engagement zu würdigen – angesichts der jüngsten Beschimpfungen von Rettungskräften (wir berichteten): „Im Gegensatz zu früher erhalten Helfer statt Anerkennung Angriffe, das ist nicht zu dulden.“ Pfarrer Johann Wölfle erinnerte an die lange Geschichte der Feuerwehr, die im Mittelalter mit Feuerwachen begann: „Es ist beruhigend, dass sie flächendeckend da ist und kommt, wenn es brennt.“ Kreisbrandinspektor Benedikt Kramer ergänzte: Und das 24 Stunden 365 Tage lang.

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