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Vöhringen

03.12.2014

Zweigleisigkeit ist das Ziel

Die Zweigleisigkeit der Illertalbahn – wenigstens bis Memmingen – wird von der Stadt Vöhringen für absolut notwendig gehalten. Dieser Meinung schloss sich der Bauausschuss an.
Bild: Ursula Katharina Balken

Illertalbahn-Ausbau soll in den Bundesverkehrsplan 2015.

Es herrschte Einigkeit im Bau- und Verkehrsausschuss des Vöhringer Stadtrats: Eine flächendeckende und verbesserte Vernetzung aller Verkehrsträger stellt für die an der Iller liegenden Gemeinden und Städte einen wichtigen Standortfaktor dar. Nur wenn alle – also Straße, Schiene, Wasserwege und Luftverkehr – gut ausgebaut und leistungsfähig sind, sei man für die Zukunft gerüstet. „Deshalb muss eine stärkere Verlagerung zum Schienenpersonen- und Güterverkehr vorangebracht werden“, betonte Bürgermeister Karl Janson. „Denn die Straße allein kann den prognostizierten Verkehrszuwachs nicht bewältigen.“

Auch wenn sich jeder Stadtrat darüber im Klaren ist, dass der zweigleisige Ausbau der Illertal-Bahn mit Elektrifizierung keine Angelegenheit ist, die kurzfristig umgesetzt werden kann, so sollte man „doch einen Fuß in der Tür haben“, wie es Herbert Walk (CSU) formulierte. Auch Christoph Koßbiehl (SPD) findet, dass das Projekt „zwingend im Gespräch bleiben muss“. Fraktionskollege Edmund Klingler interessierte es, inwieweit von Gerlenhofen und Senden Unterstützung zu erwarten sei. Das werde noch abgeklärt, sagte Janson.

Janson hatte eingangs ein Plädoyer für den Ausbau der Strecke von Ulm bis nach Oberstdorf gehalten, wobei ihm der Streckenabschnitt zwischen Neu-Ulm und Memmingen besonders dringlich ist. Es habe auch schon intensive Gespräche mit der Bahn gegeben in Beziehung auf Bauleitplanung wie auf die Beseitigung nicht zwingend notwendiger Bahnübergänge.

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Janson verwies darauf, dass der Regionalverband Donau-Iller schon lange einen Zweigleis-Ausbau für Streckenabschnitte fordert, um eine Regio-S-Bahn zu ermöglichen, und das zeitnah.

Im Hinblick auf den Verkehrswegeplan 2015 soll das Thema erneut aufgegriffen und den zuständigen Stellen zugeleitet werden. Die Verbesserung des Schienennetzes und der damit verbundenen besseren Anbindung an das Oberzentrum Ulm/Neu-Ulm, teilweise auch an das Oberzentrum Memmingen bis hin ins Allgäu, bedeute für die an die Iller liegenden Kommunen einen entscheidenden Wirtschaftsvorteil.

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