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Die Oberkrainer und der „Alpenland Sepp“ mischen Vöhringen auf

Vöhringen

Die Oberkrainer und der „Alpenland Sepp“ mischen Vöhringen auf

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    Bei der großen musikalischen Lachparade im Vöhringer Kulturzentrum gaben die „Svizci-Oberkrainer“ eine spontane Zugabe mitten im Publikum.
    Bei der großen musikalischen Lachparade im Vöhringer Kulturzentrum gaben die „Svizci-Oberkrainer“ eine spontane Zugabe mitten im Publikum. Foto: Roland Furthmair

    „Die große musikalische Lachparade“ vom Akkordeon-Club Vöhringen erwies sich wieder mal als Publikumsmagnet. Im vollbesetzten großen Saal des Kulturzentrums konnte sich der durch das Nachmittagsprogramm führende „Alpenland Sepp“ mittlerweile zum 35. Mal auf seine treue Fangemeinde in Vöhringen verlassen. „All dies wäre ohne den unermüdlichen Einsatz von Max Harder niemals zustande gekommen.“ Nach seinem „Witz des Tages“ begann die vierstündige Unterhaltungsshow voller Musik, Humor und bester Stimmung.

    Dass Dejan und seine Oberkrainer – die „Svizcis“ – mittlerweile zu einer der bekanntesten und beliebtesten Oberkrainer-Gruppen Sloweniens zählen, wurde schon bei den ersten Klängen deutlich. Den fünf Vollblutmusikanten samt Sängerin Urska gelang es auf Anhieb, mit dem „Trompetenecho“ und beliebten „Avsenik-Kompositionen“ zu beeindrucken, wie auch – mittlerweile textsicher in deutscher Sprache – mit den Volksmusik-Klassikern „Auf den Bergeshöh‘n“ oder „Mein Schatz leb wohl“.

    In Vöhringen kam auch die musikalische Seite vom „Alpenland Sepp“ nicht zu kurz

    Als Conferencier und humoristischer Moderator kam auch die musikalische Seite vom „Alpenland Sepp“ keinesfalls zu kurz: Als Solist mit Trompete und Posaune beim „Dem Land Tirol die Treue“ war klar: Der ehemalige Frontmann des „Original Alpenland Quintetts“ und spätere Leiter von „Alpenland Sepp und Co.“ hat sich erfolgreich auf Solopfaden etabliert.

    Captain Freddy und sein Saxofon nahmen das Publikum vor der Pause mit den Evergreens „Unter fremden Sternen“, „Weiße Rosen aus Athen“ und weiteren Klassikern auf eine musikalische Kreuzfahrt.

    Ob beim „Stell-dich-ein in Oberkrain“ oder „Es ist so schön ein Musikant zu sein“: Die sechs „Svizci-Oberkrainer“ hatten sich die Sympathie der Gäste längst erspielt und waren „bei jedem Ton live“ imstande, die eingeforderte Wiederholung beim „Hirtenlied“ problemlos anzustimmen.

    Für eine spontane Zugabe mischten sich die „Svizcis“ mitten ins Vöhringer Publikum

    Sepp Silberberger glänzte mal wieder mit unglaublicher Energie, um nach den „Perlen aus Böhmen“ und einigen Witzen spontan noch die Paradeeinlage mit dem „Stillen Zecher“ zu präsentieren, um abschließend mit einem Medley der bekanntesten Alpenlandhits noch eins draufzusetzen.

    Vor dem Finale mit allen Mitwirkenden hieß es „Leinen los“ mit Captain Freddy, um mit Saxofonklängen zu „Junge komm bald wieder“ Abschied zu nehmen.

    Trotz Zugaben hatten die Gäste noch nicht genug und – welch sympathische Entscheidung der „Svizcis“: Sie holten ihre Instrumente von der Bühne, mischten sich unters Publikum und spielten ohne Mikrofon und Technik zum Abschied noch mal auf. Vor vier Jahren gegründet, schon drei Auftritte in Vöhringen – der Rekord vom Alpenland Sepp mit 35 Auftritten könnte für die jungen Musiker Anreiz sein.

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