In den vergangenen Wochen stand an der Staatlichen Realschule Vöhringen ein Thema im Mittelpunkt, das im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden kann: die Erste Hilfe. Da nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn an umfassenden Schulungen teil, die ihnen grundlegende Kompetenzen für Notfallsituationen vermittelten. Viele junge Menschen fühlen sich unsicher, wenn schnelle Hilfe gefragt ist – genau hier setzte das Konzept der Schule an. Unter dem Leitgedanken „Prüfen – Rufen – Drücken“ lernten die Schülerinnen und Schüler, wie sie einen Notruf korrekt absetzen, eine stabile Seitenlage durchführen und im Ernstfall eine Herz-Lungen-Wiederbelebung einleiten.
Jugendliche trainierten an Übungspuppen die Wiederbelebung.
Besonderen Wert legten die Organisatoren auf die praktische Umsetzung. In jeweils 90-minütigen Unterrichtseinheiten wurden die Inhalte nicht nur theoretisch vermittelt, sondern vor allem aktiv eingeübt. An Übungspuppen trainierten die Jugendlichen die Wiederbelebung, in Partner- und Gruppenarbeit wurden Notfallsituationen realitätsnah nachgestellt. Ergänzt wurde das Programm durch Videos, interaktive Quizformate und digitale Lerninhalte über die BayernCloud Schule.
Die Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern war durchweg positiv.
Geleitet wurden die Schulungen von Studienrat Sebastian Schmitt, der zugleich die Hauptverantwortung für das Projekt trug. Unterstützt wurde er von seinem Kollegen Michael Fischer sowie dem gesamten Lehrerkollegium, das die Durchführung begleitete. Auch externe Partner wie das Deutsche Rote Kreuz und die Björn-Steiger-Stiftung leisteten einen wichtigen Beitrag, indem sie Materialien und Übungspuppen zur Verfügung stellten. Die Resonanz fiel durchweg positiv aus: Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert mit und zeigten großes Engagement. Viele berichteten im Anschluss, dass sie sich nun deutlich sicherer fühlen, im Notfall eingreifen zu können. Insgesamt konnten rund 525 Jugendliche sowie etwa 30 Lehrkräfte erreicht werden.
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