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Illertissen: Hunderte Euro verloren: Frau aus Illertissen wird Opfer von Betrügern

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Hunderte Euro verloren: Frau aus Illertissen wird Opfer von Betrügern

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    Eine Frau aus dem Raum Illertissen ist Opfer von Betrügern geworden.
    Eine Frau aus dem Raum Illertissen ist Opfer von Betrügern geworden. Foto: Silvio Wyszengrad (Symbolbild)

    Eine 64-Jährige aus dem Raum Illertissen ist Opfer einer verbreiteten Betrugsmasche geworden. Sie verlor nach Angaben der Polizei eine hohe dreistellige Summe. Am Dienstag erstatte sie Anzeige.

    Demnach wollte sie am Montag an ihrem PC eine Onlineüberweisung tätigen, als vor der TAN-Eingabe plötzlich der Bildschirm schwarz wurde. Kurz darauf erschien auf diesem eine Telefonnummer, vermeintlich von einem namhaften Softwareunternehmen. Die 64-Jährige wählte die Nummer, woraufhin der unbekannte Gesprächspartner der Frau erklärte, dass er ihr helfen wollte.

    Vermeintlicher Mitarbeiter legt unvermittelt auf

    Im Verlauf des Gesprächs leitete er die Frau zum Betätigen mehrerer Tastenkombinationen an. Nach Eingabe der Tastenkombination wurde der Bildschirm grau und es erschien ein gelbes Symbol. Hierauf legte der vermeintliche Mitarbeiter unvermittelt auf.

    Über ihr Handy stellte die 64-Jährige im Anschluss fest, dass von ihrem Konto zwei Onlineüberweisungen getätigt wurden. Eine Überweisung konnte noch zurückgehalten werden, die andere Überweisung einer hohen dreistelligen Summe erfolgte in Echtzeit und war nicht mehr zu stoppen. 

    Die Maschen der Betrüger: Die Polizei gibt diese Tipps

    Zwar warnte die Polizei die vergangenen Jahre immer wieder vor den Maschen der Betrüger. Doch immer wieder fallen Menschen darauf hinein. Laut Polizei können die Opfer der Betrüger Menschen aller Altersgruppen sein. Zur Masche im vorliegenden Fall erklären die Ermittler: Auf dem PC der Geschädigten erscheinen in der Regel Warnhinweise eines Softwareunternehmens, welche die Geschädigten auf einen Virusbefall oder einen Hackerangriff hinweisen. Diese Meldungen enthalten eine angebliche Hotline-Rufnummer, über die sich die Geschädigten zur Problemlösung melden sollen. Hinter der Nummer steckt jedoch nicht das angegebene Software-Unternehmen, sondern professionelle Betrüger. Die Polizei gibt daher folgende Tipps:

    • Rufen Sie keine angezeigten Service-Rufnummern bei einem angeblichen Virusbefall an.
    • Seriöse Unternehmen nehmen keinen unaufgeforderten Kontakt zu Ihnen auf.
    • Sollte sich ein angeblicher Mitarbeiter melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf.
    • Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten an Dritte heraus.
    • Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

    Sollte man doch einmal auf die Masche hineingefallen sein, sind laut Polizei folgende Dinge zu beachten:

    • Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet. Ändern Sie über einen zweiten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter.
    • Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen.
    • Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können.
    • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
    • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen!
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