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Illertissen
22.06.2022

Kontrolle bei Illertissen: Lkw-Fahrer halten sich nicht an Vorschriften

Polizisten hatten bei Lkw-Kontrollen auf einem Autobahnparkplatz bei Illertissen einiges zu beanstanden.
Foto: Jonas Güttler, dpa (Symbolbild)

Zu schnell unterwegs, keine Dokumentation, fehlende Ruhezeiten: Bei der Kontrolle des Schwerlastverkehrs an der A7 ahnden Polizisten zahlreiche Verstöße.

Beamte des Gefahrguttrupps des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West haben am Dienstagabend auf dem Parkplatz Tannengarten-West an der A7 bei Illertissen eine stationäre Kontrollstelle für Lastwagen eingerichtet. Dabei stellten sie zahlreiche Verstöße fest. Dem Polizeibericht zufolge erbrachte zum Beispiel die Auswertung des digitalen Kontrollgeräts bei einem ausländischen Sattelzug, dass dessen Fahrer es mit der einzuhaltenden Höchstgeschwindigkeit nicht so genau nahm und diese mehrfach und teilweise erheblich überschritten hatte. Gegen ihn leiteten die Kontrolleure ein Bußgeldverfahren ein und behielten eine Sicherheitsleistung im niedrigen dreistelligen Bereich ein.

Ein Ehepaar leistete sich die massivsten Verstöße

Bei einem ebenfalls aus dem Ausland stammenden Lkw-Lenker brachten die Beamten in Erfahrung, dass er die nach dem Fahrpersonalgesetz vorgeschriebenen Tageskontrollblätter nicht führte. Auch er musste eine Sicherheitsleistung im niedrigen dreistelligen Bereich leisten, bevor er seine Fahrt fortsetzen durfte. Darüber hinaus zeigten die Polizisten eine südeuropäische Firma an, weil der vorgeschriebene 90-tägige Unternehmensdownload am digitalen Kontrollgerät nicht ausgeführt worden war. In dem Fall wurde ein mittlerer dreistelliger Betrag fällig.

Die massivsten Verstöße stellten die Kontrolleure laut Polizeibericht bei der Überprüfung eines osteuropäischen Ehepaares fest, das mit einem Sattelzug unterwegs war. Die Auswertung ihrer Fahrerkarten und des digitalen Kontrollgerätes ergab, dass beide ihre Wochenruhezeit nicht einhielten und beide immer wieder mal ohne eingelegte Fahrerkarte ihren Sattelzug lenkten. So kassierten die Polizeibeamten von beiden je einen hohen dreistelligen Betrag und vom Unternehmen sogar einen niedrigen vierstelligen Betrag. In allen Fällen leiten die Beamten die Anzeigen an das Bundesamt für Güterverkehr weiter. (AZ)

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23.06.2022

Die Strafen sind viel zu teuer! Es muss viel billiger gemacht werden, denn nur so merken die Fahrer und die Spediteure, dass sie hier etwas falsch machen! Ironie aus!

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