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Osterberg: Bürgerumfrage zu möglicher Fusion mit Altenstadt oder Kellmünz

Osterberg/Altenstadt/Kellmünz

Soll Osterberg mit Altenstadt oder Kellmünz fusionieren?

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    Sollen Osterberg und Weiler eigenständig bleiben oder eine Gemeindefusion mit Kellmünz oder Altenstadt anstreben? Unter dem Motto „Für einen echten Neustart in Osterberg“ wendet sich der CSU-Ortsverband mit dieser Fragestellung an die Bürgerschaft.
    Sollen Osterberg und Weiler eigenständig bleiben oder eine Gemeindefusion mit Kellmünz oder Altenstadt anstreben? Unter dem Motto „Für einen echten Neustart in Osterberg“ wendet sich der CSU-Ortsverband mit dieser Fragestellung an die Bürgerschaft. Foto: Armin Schmid

    Mit einer Bürgerumfrage zu einer möglichen Gemeindefusion mit Altenstadt oder Kellmünz startet der CSU-Ortsverband Osterberg in den Wahlkampf für die Kommunalwahlen im Jahr 2026. Der CSU-Ortsvorsitzende Wolfgang Berrens machte deutlich, dass es sich um einen echten Neustart handeln soll. Für Osterberg und Weiler stünden wichtige Zukunftsentscheidungen an. Eine Gemeindefusion könnte laut Berrens der Startpunkt für eine bessere Infrastruktur, eine finanzielle Entlastung, eine stärkere Interessensvertretung oder mehr Entwicklungsmöglichkeiten für alle Generationen darstellen.

    Wolfgang Berrens fügte an, dass dies schon seit den Jahren 2007/2008 ein Thema in Osterberg sei. Ein Grund hierfür sei, dass die kleine Gemeinde nur rund 900 Einwohnerinnen und Einwohner zählt. Davon leben knapp 680 im Hauptort und rund 250 im Ortsteil Weiler. Hinzu komme, dass man über die Jahre gesehen wenig finanziellen Handlungsspielraum habe. Durch den eher hohen Schuldenstand bleibe nur wenig Geld für Investitionen: „Wir kommen halt nicht richtig voran und drehen uns eher nur im Kreis“.

    CSU-Ortsverband Osterberg startet Bürgerumfrage zu Gemeindefusion

    Berrens denkt, dass es Fürsprecher für eine Gemeindefusion geben wird, aber auch Gegner, die auf der Eigenständigkeit von Osterberg und Weiler beharren werden. Der CSU-Vorsitzende geht aber davon aus, dass anhand der zahlreichen Vorteile ein größerer Teil der Bevölkerung einer Gemeindefusion mit Kellmünz oder Altenstadt positiv gegenüberstehen würde. Es gehe nun darum, den Wahlkampf für die Kommunalwahlen am 8. März 2026 in Fahrt zu bringen. Schließlich müsste der künftige Gemeinderat eine Gemeindefusion auf den Weg bringen. Daher sollte bereits vor den Kommunalwahlen weitestgehende Klarheit herrschen: „Die künftigen Gemeinderäte müssen ja wissen, was auf sie zukommt.“

    Als Beispiels für eine gelungene Maßnahme führte Berrens den gemeinsamen Notwasserverbund zwischen Osterberg und Kellmünz an. Er habe für beide Gemeinden große Vorteile und sei finanziell viel besser zu schultern gewesen. „Uns geht es jetzt um einen echten Neustart für Osterberg“, betonte der Kommunalpolitiker mit Blick auf große Infrastrukturvorhaben, die man gemeinsam mit Altenstadt oder Kellmünz angehen und umsetzten könne. Nach Jahren des Stillstands müsse man einen anderen Weg einschlagen und Osterberg und Weiler wieder voranbringen. Langfristig eigenständig zu bleiben, bringe die Gemeinde jedenfalls nicht wesentlich voran.

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    Nun haben die Bürgerinnen und Bürger das Wort. Wolfgang Berrens erläuterte, dass zunächst eine Umfrage gestartet wird. Darin wird abgefragt, ob sich die Menschen eine Gemeindefusion vorstellen können oder nicht. Gelegenheit zur Teilnahme gibt es bis zum 10. August. Der Flyer beziehungsweise Fragebogen wird zeitnah verteilt und kann im Briefkasten neben dem CSU-Schaukasten an der Osterberger Turnhallenauffahrt zurückgegeben werden.

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