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3. Liga: SSV Ulm 1846 Fußball muss zum SV Waldhof Mannheim

SSV Ulm 1846 Fußball

Nur über Schnee und Eis ärgert man sich derzeit beim SSV Ulm 1846 Fußball

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    Der Ulmer Trainer Pavel Dotchev musste in dieser Woche im Trainingsbetrieb witterungsbedingt oft improvisieren.
    Der Ulmer Trainer Pavel Dotchev musste in dieser Woche im Trainingsbetrieb witterungsbedingt oft improvisieren. Foto: Horst Hörger

    Für Marcel Seegert wird es ein ganz besonderes Spiel. Der Innenverteidiger des SSV Ulm 1846 Fußball ist beim SV Waldhof Mannheim groß geworden, gilt dort als Vereinslegende und wurde 2025 sogar zum „Barackler des Jahres“, also dem Liebling der Fans, gewählt – da stand er bereits bei den Spatzen unter Vertrag. Am Freitagabend (19 Uhr) geht es für ihn mit den Ulmern zum Gastspiel in die Heimat, vielleicht ja auch mit dem einen oder anderen Tipp für seinen Trainer. Pavel Dotchev sagt: „Ich werde mit ihm auf jeden Fall noch sprechen und mir anhören, was er so denkt. Vielleicht kann er mir bei der einen oder anderen Entscheidung helfen. Aber ich habe auch oft in Mannheim gespielt und weiß, was in diesem engen Stadion mit hitziger Atmosphäre auf uns zukommt.“

    Das Personal: Im Vergleich zum Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen den MSV Duisburg (1:0) hat sich beim SSV Ulm 1846 Fußball personell wenig verändert. Neben den Dauerverletzten fehlt weiterhin auch Sadin Crnovranin. Zudem haben die Spatzen zum Ende der Winter-Transferphase mit Paul-Philipp Besong und Julian Etse noch zwei Spieler an Regionalligisten verliehen, obendrein Max Scholze in die erste portugiesische Liga verkauft. „Ich bin mit der aktuellen Situation zufrieden. Aufgrund des großen Kaders wollte ich auch keine weiteren Spieler mehr dazuhaben. Dadurch könnte auch die Stimmung kippen, das wäre nicht zielführung. Wir müssen jetzt alle Spieler so mitnehmen, dass sie der Mannschaft helfen können, wenn sie gebraucht werden“, sagt Cheftrainer Dotchev.

    Der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze beträgt nur noch einen Punkt

    Die Ausgangslage: Nach zwei Siegen in Folge ist die Stimmung natürlich gut. „Das war sie vorhin aber auch schon. Es ist eine wichtige Voraussetzung im Abstiegskampf. Man ist besser und kreativer, wenn man positiv an die Sache rangeht“, meint Dotchev. Die Spatzen haben in der Tabelle der 3. Liga den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen auf nur noch einen Zähler verkürzt und sind zuletzt sogar zwei Mal ohne Gegentor geblieben. Dotchev scheint mit Marcel Seegert und Luca Bazzoli sein Lieblingsduo für die Innenverteidigung gefunden zu haben. „Das hat sehr, sehr gut funktioniert“, sagt der 60-Jährige. Unter der Woche hatten die Ulmer ein ganz anderes Problem: Witterungsbedingt wurde das Trainingsgeschehen schon fast zum Glücksspiel. Am Dienstag beispielsweise mussten sie auf den Kunstrasen ausweichen, am Mittwoch wurden Ort und Inhalt der Übungseinheit erst kurzfristig entschieden.

    Der SV Waldhof Mannheim hat bereits 41 Gegentore kassiert

    Der Gegner: Der SV Waldhof Mannheim hat seine Sieglosserie am vergangenen Wochenende mit einem 3:1-Erfolg bei Viktoria Köln beendet. Zuvor hatte der Tabellenneunte jahresübergreifend vier Partien in Folge nicht mehr gewonnen. Dotchev sagt: „Es ist eine athletische Mannschaft, qualitativ top besetzt.“ Allerdings hat auch bemerkt: Der SV Waldhof hat bereits 41 Gegentore kassiert, die viertmeisten aller Drittligisten. Schmunzelnd sagt der Coach: „Die haben offensichtlich die gleichen Probleme wie wir.“ Der SSV hat bislang 45 gegnerische Treffer zugelassen.

    Die Fans: Die Unterstützung im Abstiegskampf ist nach wie vor riesig. Nach Vereinsangaben fahren knapp 1200 Fans der Spatzen am Freitag mit nach Mannheim.

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