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Leichtathletik

24.02.2015

Alina Reh strahlende Dritte

Da hatte die 17-jährige Erbacherin Alina Reh gut lachen: Bei ihrer ersten deutschen Meisterschaft im Kreis der Aktiven lief sie in Karlsruhe über 3000 Meter ein couragiertes Rennen und sicherte sich die Bronzemedaille.
Bild: Imago/Beautiful Sports

Junge Erbacherin holt bei der Hallen-DM Bronze über 3000 Meter

Top-Auftritt von Alina Reh bei ihren ersten deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Aktiven in Karlsruhe: Die 17-Jährige vom TSV Erbach krönte ein couragiertes 3000-Meter-Rennen von der Spitze weg mit Bronze und der neuen deutschen U20-Hallenbestleistung von 9:08,53 Minuten. Einen kurzen Auftritt hatte dagegen Zehnkampf-Ass Arthur Abele auf seiner Spezialstrecke 60 Meter Hürden. Der 28-Jährige vom SSV Ulm 1846 wurde wegen eines Fehlstarts im Vorlauf disqualifiziert.

Das Rennen verlief für Alina Reh, wie sie es gewöhnt ist. Während alle anderen Mittelstreckenrennen in der Karlsruher Messehalle quasi Steherrennen mit mehr oder weniger langem Endspurt waren, sorgte die 17-Jährige im 3000-Meter-Finale für hohes Anfangstempo. Mit 3:03 und 3:06 Minuten für die ersten beiden Kilometer waren die Frauen fast so schnell unterwegs wie die Männer tags zuvor. Die zaghaften Versuche Alina Rehs, die Europameisterschaftsteilnehmerinnen Elina Sujew und Gesa Felicitas Krause (beide Frankfurt) mal Tempo machen zu lassen, schlugen fehl, sodass sie bis zur letzten 200-Meter-Runde führte. Dann setzten die beiden Hessinnen zum Spurt an, dem Reh nicht folgen konnte. In 9:04,84 Minuten holte sich Krause den Titel vor Sujew. Für ihr couragiertes Rennen belohnte sich Alina Reh im ersten Hallenrennen der Saison mit der Bronzemedaille und der neuen deutschen U20-Hallenbestleistung.

Im Hürdensprint gab es eine neue Erfahrung für Abele

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Arthur Abele ging optimistisch in seinen ersten Belastungstest in dieser Hallensaison, nachdem er sich im November im Trainingslager in Südafrika an der Plantarsehne verletzt hatte. Im Weitsprung stellte er sich der Konkurrenz mit verkürztem Anlauf. Mit nur 14 Anlaufschritten war nicht viel zu erwarten. So waren Abele und sein Trainer Christopher Hallmann mit drei Siebenmetersprüngen – der weiteste davon auf 7,15 Meter – zufrieden.

Eine neue Erfahrung musste Abele dagegen in seiner Spezialdisziplin 60 Meter Hürden machen. Irritiert vom Zucken seines Nebenmannes lief er vor dem Startsignal los und wurde disqualifiziert. Umso ärgerlicher, als für den Finaleinzug 8,01, für die Bronzemedaille am Ende 7,86 Sekunden gereicht hätten. Nur Meister Eric Balnuweit (Leipzig) war mit 7,65 Sekunden richtig klasse. Die anderen wären für Abele haltbar gewesen. Trotzdem gehen er und sein Trainer mit gutem Gefühl in die letzten zwei Wochen der Vorbereitung auf den Siebenkampf bei den Hallen-Europameisterschaften in Prag am 7./8. März. Der Fuß hielt der Belastung stand, und Abele fühlte sich schon sehr spritzig.

Abeles Teamkollegen Tim Nowak und Mathias Brugger gehen mit einem guten Gefühl aus der Hallensaison raus, die für Brugger ja eine tolle Steigerung im Mehrkampf gebracht hat. In Karlsruhe lief Nowak über 60 Meter Hürden mit 8,21 Sekunden Bestleistung und war dieses Mal sogar schneller als Brugger, der nach verhaltenem Start mit 8,23 Sekunden zufrieden sein musste.

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