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U-11-Eurocup

19.01.2015

Außenseiter trumpfen auf

Die Mannschaften des Hamburger SV und von Hertha BSC, hier von Maskottchen Ulf begrüßt, waren beim U-11-Eurocup in der Elchinger Brühlhalle die stärksten und bestritten das Endspiel, das der HSV knapp gewann.
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Die Mannschaften des Hamburger SV und von Hertha BSC, hier von Maskottchen Ulf begrüßt, waren beim U-11-Eurocup in der Elchinger Brühlhalle die stärksten und bestritten das Endspiel, das der HSV knapp gewann.

Hamburger SV gewinnt. SSV 46 ist vorne mit dabei. VfB Ulm gelingt ein Coup

Eng, sowohl sportlich als auch auf der Tribüne, ging es am Wochenende bei der zehnten Auflage des U-11-Eurocups in der Elchinger Brühlhalle zu. Rekordverdächtige 4500 Zuschauer wollten an beiden Tagen die Fußballstars von morgen sehen. „So viele Besucher hatten wir wohl noch nie“, strahlte ein zufriedener Norbert Klug. Er ist im SVO-Organisationsteam für das Drumherum zuständig. Die kleinen E-Jugend-Kicker belohnten das Publikum mit hochklassigen und meist spannenden Spielen. Am Ende hatte das Turnier mit dem Hamburger SV auch einen würdigen und verdienten Sieger. Vorjahressieger Juventus Turin landete diesmal nur auf Platz sieben.

Die kleinen Hanseaten – sie wurden wieder einmal bestens vom Ulmer HSV-Fanklub Blue Danube betreut – trugen sich erstmals in die Eurocup-Siegerliste ein. Der Überraschungserste aus dem hohen Norden musste sich im gesamten Turnierverlauf nur einmal geschlagen geben. Ausgerechnet Underdog VfB Ulm verdarb am Samstag mit seinem 2:1-Sieg den Hamburgern etwas die gute Laune.

Für eine weitere Überraschung sorgte noch ein anderes Team aus der Donaustadt. Die Jungs vom SSV Ulm 1846 spielten sich bis auf Rang vier vor und besiegten im Turnierverlauf sogar den FC Chelsea London mit 2:0. Götz Papenfuß und Erdal Arslan, die beiden Ulmer Trainer, waren gestern mächtig stolz auf ihre Jungs. „Das war hier das bisher beste Abschneiden einer Ulmer Mannschaft, wir haben uns stetig gesteigert“ – beide lobten nicht nur die eigenen Spieler, sondern auch den veranstaltenden SV Oberelchingen. „Halle, Stimmung, Organisation und die freundlichen Leute, das ist wirklich ein Highlight.“

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Ähnlich groß war die Begeisterung bei Turnierneuling FC Chelsea. „Das sind wichtige Erfahrungen für uns und unsere Kinder“, so der englische Delegationsleiter Sampa Chibulu, für den der kulturelle Aspekt wichtiger ist als ein Sieg. Er hofft auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

Benfica Lissabon und auch FC Barcelona im Gespräch

Wenn es nach Turnierchef Tom Fuchs geht, wird es auch eine elfte Ausgabe des U-11-Eurocups geben: „Das kannst du gar nicht sterben lassen.“ Fuchs stellt schon Gedankenspiele für 2016 an. Dabei fallen große Namen wie Benfica Lissabon oder der FC Barcelona. „Das Niveau muss erhalten bleiben“, so der Turnierchef.

Fuchs, ein ausgemachter Perfektionist, hatte diesmal aber auch einige Sorgenfalten auf der Stirn. Er und Norbert Klug hatten noch am Freitag mit mehreren Unwägbarkeiten zu kämpfen. Krankheitsbedingte Ausfälle bei Gasteltern und Probleme bei der Anreise einzelner Mannschaften beschäftigten die beiden noch lange. Vor allem zwei Vereine traf es hart. Juventus Turin, diesmal mit dem Bus über die Alpen unterwegs, brauchte neun Stunden für die rund 550 Kilometer. Noch schlimmer traf es den Nachwuchs von Borussia Dortmund. Die BVB-Sprösslinge hatten doppeltes Pech mit der Bahn. Bei Zug eins streikte in Stuttgart die Technik, Zug zwei wurde kurz vor Ulm von einem Felsbrocken auf dem Gleis gestoppt. „Höhere Gewalt, das kannst du nicht planen“ – an Tom Fuchs gingen die Nebengeräusche nicht spurlos vor- rüber. Trotzdem durften er, sein Mitstreiter Norbert Klug und alle Helferinnen und Helfer sich über ein „sensationell positives Feedback“ freuen.

Bei uns im Internet Eine Bildergalerie gibt es unter www.illertisser-zeitung.de/bilder

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