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Oberliga

17.04.2015

Baierl stören die Transfergeschichten

Trainer Stephan Baierl mag keine „Nebenkriegsschauplätze“, die vom Sportlichen ablenken.
Bild: Alexander Kaya

Spatzen-Trainer fordert Konzentration aufs rein Sportliche

Wenn den Trainer des SSV Ulm 1846 Fußball, Stephan Baierl, vor der Partie morgen (15.30 Uhr) gegen den VfR Mannheim etwas stört, dann sind es die „Nebenkriegsschauplätze“. Er mag es gar nicht, wenn außerhalb des Spielfeldes Dinge passieren, die die Konzentration aufs rein Sportliche stören. Er nennt da zum Beispiel das Fanverhalten, das nach dem Oberligaspiel in Aalen ob zu Recht oder zu Unrecht in Misskredit geraten ist oder die Transfergeschichten, die sich zuletzt zwischen dem FV Illertissen und den Spatzen abgespielt haben. „Wir müssen unseren Fokus wieder auf das Sportliche richten“, sagt er. „Wenn wir den Gegner auf dem Spielfeld nicht schlagen können, ist das mein Problem. Bei den anderen Geschichten fühlt man sich irgendwie ohnmächtig. Ich will nicht, dass sich Illertissen und Ulm gegenseitig die Spieler wegnehmen.“

So, wie sich Baierl trotzdem auf Neuzugang Marco Hahn freut, der vom FV Illertissen zu den Ulmern zurückkehrt, so bedauert er, dass Johannes Ludmann den anderen Weg geht: von Ulm nach Illertissen. „Er lebt für den Fußball und war immer eine Größe in der Mannschaft. Der Verlust von Ludmann tut mir sportlich und menschlich weh.“ Nun muss ein Ersatz für den Defensivmann gefunden werden. Mit zwei Spielern werden konkrete Gespräche geführt, aber auch eine interne Lösung (Stefan Hess oder Olcay Kücük) ist denkbar.

Für Stephan Baierl ist klar, dass in der restlichen Saison Spieler, die den Verein verlassen, auch einmal auf der Bank sitzen werden. Ob schon morgen, lässt der Trainer offen. Nachdem jetzt Marian Fedor zwei Mal den SSV-Kasten gehütet hat, steht nun wieder Holger Betz im Tor. Im 14-tägigen Rhythmus soll jetzt gewechselt werden.

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Auf jeden Fall soll das Team weiter alles geben, um erfolgreich zu sein. Auch oder gerade gegen Schlusslicht Mannheim. „Der VfR kämpft um seine letzte Chance“, ist sich Baierl sicher. „Wir dürfen ihm nicht ins offene Messer laufen.“

Die Ulmer haben im Übrigen vor den Spielen gegen Spielberg und Freiberg einen Antrag auf die Regionalliga-Lizenz gestellt. „Das war nur vorsorglich“, so Baierl. „Hätten wir es nicht getan und würden plötzlich vorne landen, wären wir zur Lachnummer geworden. Wir sind aber noch nicht so weit.“ (kü)

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