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Basketball
22.10.2019

Immer positiv bleiben

Jaka Lakovic versucht, seine Mannschaft während der Spiele aufzubauen. Die Rolle des Wüterichs an der Seitenlinie überlässt er Kollegen wie Sasa Obradovic von AS Monaco.
Foto: nordphoto/Hafner

Der Ulmer Trainer Jaka Lakovic ist nicht der Typ, der seine Spieler anschreit. Beim nächsten Gegner Monaco arbeitet dagegen ein Kollege, der das gerne und oft tut

Die Pressekonferenz vor dem Spiel im Basketball-Eurocup zwischen AS Monaco und Ratiopharm Ulm am Mittwoch (18.45 Uhr) wurde kurzfristig von der Geschäftsstelle ins Trainingszentrum verlegt. Die Journalisten mussten also ein paar Minuten fahren und dafür entschuldigte sich Jaka Lakovic am Montag vor Ort in der Neu-Ulmer Nelsonallee bei jedem Einzelnen von ihnen mehrfach. So ist der slowenische Cheftrainer der Ulmer eben: Immer freundlich, immer höflich, immer liebenswürdig. Schwer vorstellbar, dass dieser Jaka Lakovic seine Spieler mal anschreit. Vermutlich hat er das durchaus drauf, aber er tut es tatsächlich ungern und selten. Auch nicht nach einem Bundesligaspiel wie dem in Ludwigsburg, in dem die Ulmer am Sonntag mit mehr als 30 Punkten Unterschied abgewatscht wurden und in dem sie so ziemlich alles schuldig geblieben sind, was ihr Anhang von ihnen erwartet. Lakovic begründet: „Wenn ich rumbrülle, dann hilft das niemandem. Das macht es nur noch schlimmer.“

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