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Eishockey

15.01.2019

Bayernliga gerät aus dem Blickfeld

Devils-Trainer Robert Linke hat ein unerfreuliches Wochenende verlebt. Seine Mannschaft verlor die beiden ersten Spiele der Aufstiegsrunde.
Bild: Horst Hörger

Devils verlieren auch die zweite Partie. Ein Spieler wechselt zum Nachbarn

Der Fehlstart des VfE Ulm/Neu-Ulm in die Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga ist perfekt. Nach dem Heimspiel gegen Schweinfurt am Freitag verloren die Devils auch auswärts beim RC Pfaffenhofen mit 3:6 (0:2/2:3/1:1). Dabei mussten sie auf die grippegeschwächten Martin Jainz und Melvin Kogler verzichten.

Die Gastgeber erzielten vier Tore in Überzahl und lagen nach einer halben Stunde bereits mit 4:0 in Front (14., 18., 23., 30.). Petr Ceslik gelang nach 34 Minuten der Anschlusstreffer für die Devils, als die einen Mann mehr auf dem Eis hatten. Nur drei Zeigerumdrehungen später kassierten sie jedoch den fünften Gegentreffer.

Die Donaustädter hatten der harten Gangart der Ice Hogs aus Pfaffenhofen auch in der Folge nicht viel entgegenzusetzen. Der enttäuschte Vorstands-Vize Georg Meißner kommentierte: „Wir haben das leider nicht richtig angenommen.“ Leidtragender des physischen Spiels der Gastgeber war Ceslik, der nach einem Check gegen den Kopf heftig blutete und mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung in die Klinik gebracht wurde. Der Täter wurde mit einer Spieldauerstrafe unter die Dusche geschickt.

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Timo Schirrmacher sorgte mit seinem Doppelpack zum 5:3 (40., 44.) noch einmal für Hoffnung bei den Devils. Die kassierten aber nur zwei Minuten danach mit dem Treffer zum 6:3-Endstand den endgültigen Knock-out.

Da nur drei von acht Mannschaften in der kommenden Saison in der Bayernliga spielen, geraten die Devils zunehmend unter Druck. Ihr Minimalziel lautet, als bester Landesligist die Aufstiegsrunde abzuschließen und sogar das wird schwer. Bei der Realisierung wird Martin Keller nicht mehr mithelfen. Er wechselt zum Rivalen nach Burgau in der Hoffnung, dort mehr Eiszeiten zu bekommen. (duja)

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