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Pro B

21.09.2019

Bekannter Trainer, starke Spieler

Mit Igor Perovic steht in der kommenden Saison eine Koryphäe mit jahrelanger Bundesliga-Erfahrung bei den Elchen an der Seitenlinie.
Bild: imago/osnapix

Elchingen ist Meisterschaftsfavorit – aber ein Problem harrt weiter einer Lösung

Die Macher der Fachzeitschrift BIG haben sich umgehört bei den Basketball-Experten in der Süd- und Nordstaffel und deren Meinung ist ziemlich eindeutig: Der Weg zur Meisterschaft in der Pro B führt in dieser Saison nur über die Elchinger Scanplus-Baskets. Falk Möller, der Trainer von Schwelm, wird zitiert mit den Worten: „Elchingen hat einen extrem starken Kader.“ Sein Kollege Demond Greene von den Bayern beantwortet die Frage nach dem Favoriten mit einem Wort: „Elchingen“. Rolf Scholz aus Gießen und Mario Matic vom Aufsteiger Oberhaching schließen sich an.

In der vorvergangenen Saison sind die Elche Meister geworden, ein Jahr danach hat eine nahezu unveränderte Mannschaft wenig gerissen. Vor der neuen Spielzeit hat es folgerichtig einen personellen Umbruch gegeben. Es kamen sieben neue Spieler, Darian Cardenas Ruda (aus Rostock), Eric Curth (aus Quakenbrück) und Jacob Mampuya (von Schalke) bringen Erfahrung aus der Pro A mit. Vor allem aber steht bei den Scanplus-Baskets nach diversen Verlegenheitslösungen in der vergangenen Saison wieder eine Koryphäe an der Seitenlinie: Igor Perovic war von 2009 bis 2015 Bundesligatrainer in Tübingen, bevor er in Ulm im Nachwuchsbereich gearbeitet hat. So ein Mann kommt sicher nicht aufs Dorf, um dauerhaft in der dritten Liga zu spielen.

Erster Gegner ist am Samstag (Spielbeginn 19 Uhr) in der Brühlhalle die ebenfalls neu formierte Mannschaft des Absteigers Hanau. Einer der verbliebenen Spieler der Mannschaft aus dem Großraum Frankfurt ist Till-Joscha Jönke, der in der Saison 2012/13 das Trikot der Weißenhorner Youngstars getragen hat. Ganz vorne in der Südstaffel der Pro B wird Hanau allerdings in dieser Saison nicht erwartet.

Dafür aber eben die Elche. Sollten die den Vorschusslorbeeren gerecht werden, dann stellt sich ein bekanntes Problem. Nach der Meisterschaft in der vorvergangenen Saison mussten sie auf den Aufstieg in die Pro A verzichten, weil die Brühlhalle nicht den Anforderungen genügt. Eine Lösung gibt es nach wie vor nicht. (pim)

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