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Kreisliga-Topspiel

24.11.2014

Bühler Hoffnung versinkt im Nebel

Der Bühler René Wiedemann (links) hatte Pech mit einem Pfostentreffer. Später war er wie die anderen Spieler im Nebel nur schlecht zu sehen.
Bild: Ilse Riedel

Schiedsrichter lässt Partie laufen, und Silheim siegt

Das Bibertalderby der Fußball-Kreisliga A Donau zwischen dem VfL Bühl und dem FC Silheim endete mit einer 1:4-Pleite der Gastgeber. Eine Niederlage, die vielleicht sogar unverdient, aber ganz sicher zu hoch ausfiel. Die Einheimischen waren nicht das schlechtere Team, machten aber hinten zu viele Fehler und vorne ihre Torchancen nicht rein. Im Angriff erwiesen sich die Gäste als die cleverere Mannschaft. Trotz des deutlichen Erfolgs grantelte Silheims Trainer Walter Zachwey anschließend: „Ich bin nur mit dem Ergebnis zufrieden, mit dem Spiel überhaupt nicht.“

Bereits mit der ersten Halbmöglichkeit lag der FCS aus stark abseitsverdächtiger Position durch Robert Weidler in Front (20.). Kurz danach hätte Mirko Leonhardt den Rückstand egalisieren können, verzog aber (23.). Dann kam auch noch Pech für den VfL hinzu, als René Wiedemann mit einem herrlichen Schuss nur den Pfosten traf (27.). Kurz vor der Pause leistete sich die Bühler Abwehr einen kapitalen Abspielfehler. André Ansorge nahm den Ball auf, passte überlegt zu Christian Pointner, und der erhöhte auf 2:0 (42.). Eine Minute bevor es in die Pause ging, gelang Tobias Burkhardt der Anschlusstreffer, und im Bühler Lager keimte wieder Hoffnung auf.

Da mit zunehmender Spieldauer die Sicht aufgrund des zunehmenden Nebels immer schlechter wurde, erwog Schiedsrichter Frank Mayer aus Langenau sogar, die Partie abzubrechen. Letztlich wurde aber doch weitergespielt, und Lukas Wannenmacher (65.) sowie Fabian Maier (81.) hatten für ihre Farben Großchancen zum 2:2. Kurz vor dem Schlusspfiff schlugen die Gäste dann noch zweimal zu. Zuerst markierte André Ansorge das 3:1 (87.). In der Nachspielzeit verwandelte Christian Greiner noch einen Foulelfmeter zum 4:1-Endstand. Bühls Trainer Surraya Özbek resümierte anschließend ernüchtert: „Wir hätten halt unsere Möglichkeiten nutzen müssen.“ (wgo)

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