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Tischtennis

13.11.2018

Bürgermeister gegen Zehnkämpfer

Die beiden Oberbürgermeister von Ulm und Neu-Ulm, Gunter Czisch und Gerold Noerenberg (rechts) beim Doppel gegen Arthur Abele und Nico Stehle.
Bild: W. Baur

Das Top-Four im Januar wirft seine Schatten beim Promi-Doppel voraus

Ein gewisses Lokalkolorit beim Finalturnier um den deutschen Tischtennis-Pokal am 5. Januar in der Ratiopharm-Arena ist schon mal gesichert: Die Tischtennisfreunde (TTF) Ochsenhausen qualifizierten sich am Sonntag mit einem klaren Erfolg in Hamm für die Endrunde in Neu-Ulm. Auf die weiteren drei Mannschaften heißt es noch warten. Titelverteidiger Borussia Düsseldorf reist am Freitag zum Viertelfinale ins badische Grünwettersbach. „Das wird kein Spaziergang“, vermutet Nico Stehle, Geschäftsführer der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) und Organisator des „Final Four“, das zum vierten Mal in der Arena ausgetragen wird. Und geht es nach Stehle, soll es längerfristig dabei bleiben: „Wir haben hier für das Turnier eine echte Heimat gefunden.“

Zwei Tischtennis-affine Oberbürgermeister ebenfalls. „Für uns gehört das Pokalfinale praktisch schon zum Januar“, sagte Ulms OB Gunter Czisch gestern bei einem Pressegespräch im Rathaus, sein Neu-Ulmer Kollege Gerold Noerenberg ist zuversichtlich: „Ich bin sicher, dass auch diesmal der Funke ins Publikum überspringen wird.“

Apropos Publikum: „Wir hoffen, dass wir jetzt die 4000er-Schallmauer durchbrechen können“, meint Stehle, der dazu im Vorfeld weder Zeit noch Schweißtropfen scheut. Kürzlich warb er mit dem stattlichen Tischtennis-Pokal beim Fußball im ausverkauften Donaustadion für das Ereignis, gestern schleppte er das Monstrum die Ulmer Rathaus-Treppen hoch, wo sich derweil die beiden Oberbürgermeister für das obligatorische Prominenten-Doppel rüsteten. Sakko aus, Krawatte gelockert, das musste reichen.

Im Gegensatz zu den Vorjahren war für die Rathauschefs diesmal viel Laufarbeit angesagt. Was insbesondere an den Herren auf der anderen Tischseite lag: Nico Stehle, ohnehin vom Fach, und Zehnkampf-Europameister Arthur Abele vom SSV Ulm. Schnell erkennbar war sein Gefühl für den kleinen Plastikball, der dem Athleten sehr wohl vertraut ist. Als Jugendlicher habe er schon Tischtennis im Verein gespielt, aber nicht allzu lange, erzählte er. „Und im Training spielen wir regelmäßig zum Aufwärmen, allerdings an einem Mini-Tisch.“ Derzeit bereitet sich der Sportsoldat auf die Hallen-EM in Glasgow vor. Als großes Ziel für 2019 sieht er indes die Weltmeisterschaften in Doha.

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