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Bezirksliga-Topspiel

10.09.2018

Da fällt es schwer, wieder aufzustehen

Nach einer solchen Klatsche muss man sich erst mal ein bisschen ausruhen. Der FC Burlafingen hielt fast 50 Minuten lang das 0:0 und fing sich dann doch noch fünf Gegentore ein. <b>Foto: Horst Hörger</b>
Bild: Horst Hörger

Türkspor Neu-Ulm unterstreicht seine Favoritenrolle mit einem 5:0 bei den Burlafingern. Dabei hat deren Taktik beinahe 50 Minuten lang funktioniert

Burlafingen Türkspor Neu-Ulm wurde seiner Favoritenstellung beim Spiel in Burlafingen gerecht. Der heißeste Titelkandidat in der Fußball-Bezirksliga siegte beim Kellerkind standesgemäß mit 5:0. Für die Neu-Ulmer geriet die Partie allerdings zur Geduldsprobe. Wie erwartet verteidigte Burlafingen mit Mann und Maus und konnte mit dieser Taktik 49 Minuten lang das torlose Unentschieden halten.

Allerdings waren die Defizite der Einheimischen schon in der Anfangsphase der Partie offensichtlich. Trainer Markus Schirmer wollte der spielerischen Übermacht des Gegners mit zwei Viererketten begegnen. Diese beiden Defensivreihen harmonierten aber allenfalls eingeschränkt miteinander. Sobald sich Türkspors Mittelfeldspieler mit ins Angriffsspiel einschalteten, geriet in der Rückwärtsbewegung des FCB so ziemlich alles aus den Fugen. Besonders augenfällig wurde das auf der linken Abwehrseite. Dort machte allerdings Ilir Tupella zunächst zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Trotzdem ergaben sich für den Favoriten zahlreiche Chancen. Serdar Özkaya hätte vor dem Wechsel die Partie im Alleingang entscheiden müssen, doch ihm klebte förmlich das Pech am Bein. Entweder verzog der Ex-Ulmer, fand in FCB-Keeper Tobias Höhne seinen Meister oder scheiterte an der Latte.

Nach dem Seitenwechsel packte Türkspor noch einmal eine Schippe drauf. Tolga Ciftci gelang in der 50. Minute nach einer gelungenen Tupella-Vorarbeit endlich der Führungstreffer. Ahmet Kayhan mit einem sehenswerten Direktschuss aus 20 Metern (54.) und wieder Ciftci mit einem Abstauber (57.) entschieden die Partie in Windeseile. Der bärenstarke Marc Hämmerle mit einem coolen Heber über Torhüter Tobias Höhne (73.) und Ciftci mit seinem dritten Streich (88.) verliehen den Verhältnissen dann doch noch Ausdruck.

In der Defensive geriet Türkspor kaum in Gefahr. Trainer Markus Deibler kann sich dort den Luxus erlauben, Kevin Ruiz für den an einem Kreuzbandriss laborierenden Manuel Evens als Innenverteidiger aufzubieten. Als Ideengeber im Mittelfeld fungiert Marc Hämmerle.

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