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Eishockey

19.10.2020

Damit lassen es die Devils gut sein

Gegen Schweinfurt bejubelten die Spieler der Devils sechs Tore: Hier wird Timo Schirrmacher für das 5:0 gefeiert.
Bild: Horst Hörger

Sechs Tore am Freitag, aber zum Sonntagsspiel tritt die Mannschaft nicht an

Dem VfE Ulm/Neu-Ulm ist in der Eishockey-Bayernliga ein kleiner Befreiungsschlag gelungen. Gegen den ERV Schweinfurt gewannen die Devils am Freitag in eindrucksvoller Manier zu Hause mit 6:0 (1:0/3:0/2:0).

Dabei traten die Hausherren ohne Martin Jainz (Schleimbeutelentzündung im Arm), Michael Simon und Peter Brückner an, der wegen einer Rippenfraktur etwa sechs Wochen ausfällt. Dafür war Neuzugang Jakub Revaj dabei. Der 24-Jährige spielte schon vor zwei Jahren für die Devils und kam vom Ligakonkurrenten aus Kempten. Zudem feierte Timo Schirrmacher mit zwei Toren und einer insgesamt sehr ansprechenden Leistung ein starkes Comeback nach seiner Verletzung.

Mit einem sehenswerten Spielzug über drei Stationen gingen die Gastgeber vor den obligatorischen 200 und diesmal mit Masken ausgestatteten Zuschauern nach acht Minuten in Führung. Lukas Brückner spielte auf Jakob Schwarzfischer, und der legte für den Torschützen Marius Dörner auf. Keeper Martin Niemz verhinderte in dieser Phase mehrfach den durchaus möglichen Ausgleich. Bereits sieben Sekunden nach Beginn des zweiten Spielabschnitts traf Schirrmacher auf der Gegenseite nach schönem Doppelpass mit Lukas Traub zum 2:0. Zwei Zeigerumdrehungen später erzielte Dörner per Konter seinen zweiten Treffer an diesem Abend (23.). Für das 4:0 sorgte Robin Maag per Schlagschuss kurz nach seiner Rückkehr von der Strafbank (35.). Von Schweinfurt kam nun offensiv selbst in Überzahl nicht mehr viel. Im letzten Drittel dauerte es exakt acht Sekunden, bis der Puck im Netz zappelte. Nach tollem Pass von Dominik Synek traf erneut Schirrmacher. Lukas Brückner stellte in Unterzahl den Endstand her.

Es war das einzige Spiel der Devils an diesem Wochenende. Zu der auf Sonntag angesetzten Partie in Waldkraiburg trat die Mannschaft wegen des Corona-Inzidenzwerts von mehr als 100 im Landkreis Mühldorf am Inn nicht an. (duja)

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