Handball

02.10.2015

Das Derby kommt zu früh

Der beste Werfer einer offensivstarken Mannschaft: Jan Schaden hat in den bisherigen drei Saisonspielen schon 20 Treffer für die HSG Langenau/Elchingen erzielt.
Bild: Ilse Riedel

Vöhringen hat die drei ersten Spiele verloren, ist Tabellenletzter und auch in Langenau Außenseiter. Aber Mut macht das starke Comeback eines zuvor verletzten Spielers

Für die verletzungsgeschwächten und mit drei Niederlagen in die neue Fünftliga-Saison gestarteten Handballer des SC Vöhringen kommt das erste Derby bei der HSG Langenau/Elchingen (Sa. 20 Uhr) definitiv zu früh. Abteilungsleiter Siegfried Scheffold sieht für seine Mannschaft „maximal Außenseiterchancen“. Trotz des Vöhringer Fehlstarts erkannte der langjährige Handballboss beim Heimauftritt gegen Zizishausen am vergangenen Samstag auch positive Ansätze: „Unsere Spieler haben gute Phasen mit starken Aktionen. Der verbliebene Kader muss sich halt noch einspielen und stabilisieren.“

Gastgeber Langenau mit seinem Trainergespann Hartwig Schenk/Peter Kief startete im Gegensatz zum SC Vöhringen überaus ordentlich mit zwei Siegen (25:23 in Steinheim und 27:26 gegen Laupheim) und einem hart erkämpften 30:30-Unentschieden in Albstadt in die Saison. Maßgeblichen Erfolg daran hatte das Torjägertrio mit Jan Schaden (20 Treffer), Felix Junginger (16) und Henrik Schenk (11), die damit zusammen schon auf 47 Erfolgserlebnisse kommen.

Der SC Vöhringen ziert seit dem vergangenen Wochenende das Tabellenende, im Derby wird mit Sicherheit Andrè Bluhm wegen seiner Fußverletzung und vermutlich auch weiterhin Kreisläufer George Stanciu fehlen. Dagegen scheint Rückkehrer Arne Pick, seine Gelenksblessuren endgültig auskuriert zu haben. Beim vorgezogenem Einsatz über 40 Minuten auf eigenen Wunsch gegen Zizishausen hat der 23-jährige Student mehrfach angedeutet, wie wichtig er für die Vöhringer Mannschaft ist.

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