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Landesliga Württemberg

10.11.2018

Das Neu-Ulmer Schädelbrummen ist vorbei

Im Derby zwischen dem TSV Buch und Neu-Ulm ging es heiß her. Neu-Ulms Maximilian Rupp (rechts, im Duell mit Manuel Schrapp) bekam es zu spüren.
Bild: Furthmair

TSV kommt ins Rollen, Buch vor heißem Tanz und Blaustein mit „komischer“ Woche

Nach einem holprigen Start in die Saison der Landesliga Württemberg findet der TSV Neu-Ulm in die Spur. Am Wochenende wartet allerdings ein schwieriger Gegner. Den hat auch der TSV Buch. Und Blaustein muss den Trainerweggang verdauen.

Nach dem Motto „mit seinen Aufgaben wachsen“ geht man beim TSV Neu-Ulm das kommende Wochenende an. Am Samstag (16 Uhr) sind die weiß-blauen Landesligakicker bei Ligaprimus TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zu Gast. Dort wartet aus mehrfacher Hinsicht eine echte Herausforderung auf Trainer Ünal Demirkiran und sein Team. Die TSG ist zu Hause noch ungeschlagen, hat bereits sechs Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz zwei herausgespielt und die mit deutlichem Abstand stabilste Hintermannschaft der Liga. „Wir werden versuchen, denen das Leben schwer zu machen“, sagt Demirkiran, schließlich habe seine Mannschaft auch gegen Geislingen und Waldstetten gut ausgesehen. „Ganz normal spielen und nicht hinten reinstellen“ – so gibt der TSV-Trainer die Grundausrichtung vor. Die vergangenen drei Wochen hätten sein Team beflügelt, für eine gewisse Leichtigkeit und das notwendige Selbstvertrauen gesorgt, erklärt er weiter. Seine Mannschaft holte sieben Punkte in Folge und verließ damit und erstmals in dieser Saison die Abstiegsränge. Jetzt muss Demirkiran dafür sorgen, dass seine Spieler die Balance finden und die Bodenhaftung nicht verlieren: „Der Druck ist nicht mehr ganz so groß, wir wollen weiter Punkte sammeln.“

Die Derbypleite in Neu-Ulm (0:2) hat man beim TSV Buch gut verkraftet und abgehakt. Jetzt wartet eine ganz undankbare Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer Harry Haug. Es geht am Sonntag (14.30 Uhr) zur Germania nach Bargau. Jene Kicker, die am vergangenen Samstag beim TSV Blaustein ihren ersten Auswärtssieg unter Dach und Fach brachten. „Das ist eine Charaktermannschaft, die darf man noch nicht abschreiben“ – Harry Haug kennt die Verhältnisse in Bargau genau. „Das wird ein schwieriges Spiel. Ich stelle mich auf dem kleinen Platz auf einen großen Kampf ein.“ Die Blausteiner Pleite nimmt Haug als Warnung. „Das sind dort gute Sportsleute.“ Trotz des zu erwartenden heißen Tanzes freut man sich in Buch auch auf das Spiel.

Es war eine „komische“ Woche für den TSV Blaustein, berichtet Abteilungsleiter und Pressewart Michelangelo Corvelli. „Die Mannschaft war natürlich nicht erfreut, es gab aber keine bösen Worte.“ Raphael da Silva hatte, wie berichtet, nach der 1:2-Heimniederlage gegen Bargau und dem Sturz auf einen direkten Abstiegsrang, das Handtuch geworfen. Da Silva sei unheimlich beliebt und seine Trainingsmethoden top gewesen, erklärt Corvelli. „Wir wissen selbst nicht, woran es gelegen hat.“ Eine Analyse der aktuellen Situation fällt dem Pressewart schwer. Bei der Suche nach einem neuen Coach will der Verein allerdings nichts überstürzen, zumal er mit Sandi Franjic als Interimstrainer eine interne Lösung gefunden hat. „Wir sind guter Dinge“, sagt Michelangelo Corvelli. Seine Blausteiner haben am Samstag (14.30 Uhr) erneut eine Hausaufgabe zu bewältigen. Gegen den noch hinter Blaustein rangierenden TSV Bad Boll gilt es, endlich den ersten Heimsieg der Saison einzufahren. Interessant dabei ist übrigens noch, dass Bad Boll in der Fremde noch keinen einzigen Punkt gewonnen hat. Für Blaustein heißt es somit am dreizehnten Spieltag: bloß nicht noch einmal blamieren.

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