Kreisliga-Topspiel

27.08.2018

Das war deutlich

Silheims Andre Ansorge (am Ball gegen Holzheims Felix Nüssle) traf zwei Mal. Insgesamt traf der FC sechs Mal ins Tor der Gäste.
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Silheims Andre Ansorge (am Ball gegen Holzheims Felix Nüssle) traf zwei Mal. Insgesamt traf der FC sechs Mal ins Tor der Gäste.
Bild: Ilse Riedel

Silheim benötigt zwei völlig ungleiche Halbzeiten, um Holzheim die Grenzen aufzuzeigen

Im bayerischen Duell der Fußball-Kreisliga A Donau zwischen dem FC Silheim und dem TSV Holzheim hat die Heimmannschaft mit einem deutlichen 6:2 die Oberhand behalten. Ein Sieg, der vor allem wegen der starken zweiten Hälfte in Ordnung geht.

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Während des ersten Durchgangs waren die Gäste das agilere und vor allem auch gefährlichere Team und am Ende konnte sich der FC glücklich schätzen, mit einer 1:0-Führung in die Halbzeit zu gehen. Das Tor glückte Andre Ansorge in der 43. Minute. Bis dahin vergab der TSV einige Hochkaräter. Vor allem die Sturmspitze Philipp Gold hatte einige Möglichkeiten auf dem Fuß (1., 5., 18.). Allerdings machten es seine Mannschaftskollegen auch nicht besser, so agierten Michael Kraus (6., 8.) und Benedikt Köhler (37.) ebenso erfolglos.

Die Heimelf präsentierte sich in der Vorwärtsbewegung viel zu schludrig und ungenau, um Torgefahr zu versprühen. Lediglich Christian Greiner konnte sich entsprechend in Szene setzen (24., 30.), scheiterte aber jeweils aus spitzem Winkel.

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Die zweite Halbzeit bot den Anwesenden ein ganz anderes Auftreten der Heimelf. Die erste Möglichkeit hatte wieder Greiner auf dem Schlappen (55.). Kurz darauf markierte dann Jochen Waldmann, nach Vorarbeit von Ansorge, das 2:0 (58.) für seine Farben. Der auffällige Philipp Gold und Mahamadou Drammen hätten den TSV nach einer Doppelchance wieder zurück ins Spiel bringen können, vergaben aber. So nahm das Unheil seinen unaufhaltsamen Lauf für die Gäste. Ansorge stellte mit einem strammen Schuss auf 3:0 (66.). Praktisch im Gegenzug gelang Gold das 3:1 (67.). Die aufkeimende Hoffnung währte allerdings nur drei Zeigerumdrehungen, denn dann stellte Robert Weidler wieder den alten Abstand her (70.).

Die Gastgeber nutzten nun die Räume, die sich ihnen boten, eiskalt und gnadenlos aus und was in der ersten Hälfte noch misslang, klappte nun in Perfektion. Greiner besorgte nach einem blitzsauberen Konter das 5:1 (74.).

Gold verkürzte zwar per direkten Freistoß auf 5:2 (78.), was aber nur noch Ergebniskosmetik bedeutete. Die Auflösungserscheinungen des TSV nutzte Silheims Kapitän Steffen Waldmann noch zum 6:2-Endstand in der 82. Minute noch einmal aus. (wgo)

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