Basketball Ulm

28.06.2013

Der fünfte Deutsche

Adam Hess (am Ball gegen den Bonner Jared Jordan) war in der vergangenen Saison einer der Überflieger bei der Überraschungsmannschaft aus Hagen.
Bild: Jürgen Schwarz/Imago

Nach der Verpflichtung von Adam Hess wird es ganz eng für Sebastian Betz

Ulm Die Ulmer Basketballer basteln weiter an ihrem Kader für die nächste Bundesliga-Saison. Drei Tage nach der Zusage von Philipp Schwethelm meldeten die Ulmer gestern die Verpflichtung von Adam Hess. Der 32 Jahre alte Flügelspieler mit deutschem Pass kommt vom Ligakonkurrenten Phoenix Hagen nach Ulm und hat wie Schwethelm für zwei Jahre unterschrieben. Hess gehörte in der abgelaufenen Saison zu den Garanten für die Erfolge von Hagen, das überraschend den Einzug in die Play-offs geschafft hat. Seine Spezialität ist der Dreipunktewurf. In der vergangenen Spielzeit trafen nur acht Spieler öfter von draußen als Hess, der insgesamt 71 Dreier versenkte und im zweiten Viertelfinalspiel gegen Bamberg sogar acht Mal aus der Distanz erfolgreich war. „Adam ist ein sehr guter Schütze und großer Kämpfer, der bislang überall Publikumsliebling war“, lobt der Ulmer Manager Thomas Stoll die sportlichen und menschlichen Qualitäten seiner Neuerwerbung.

Gleichzeitig verschlechtern sich damit die Chancen von Sebastian Betz auf eine siebte Saison in Ulm, da der Verein jetzt mit Per Günther, Philipp Schwethelm, Daniel Theis, Till Jönke und eben Adam Hess schon fünf deutsche Spieler unter Vertrag hat. Stoll schreibt seinen dienstältesten Profi zwar noch nicht ganz ab, aber auch der Manager bestätigt: „Bei den deutschen Spielern sind wir jetzt schon recht weit.“

Hesson wechselt nach Gießen und auch Omar Samhan geht

Bereits sicher ist der Abschied von Center Omar Samhan, der in der vergangenen Saison nach der Verletzung von Dane Watts 19 Spiele für die Ulmer bestritten hat. Myles Hesson verlässt den Verein ebenfalls, Bundesliga-Absteiger Gießen meldete gestern die Verpflichtung des Briten. Auch an einer Weiterbeschäftigung von Allan Ray haben die Ulmer ganz offensichtlich kein gesteigertes Interesse. „Er sondiert den Markt und wir sondieren den Markt“, sagt Stoll.

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