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Eishockey

18.01.2019

Devils gönnen sich einen Nachschlag

Jakob Schwarzfischer kommt aus Landsberg zu den Devils. Ob er schon an diesem Wochenende spielt, ist aber unklar.
Bild: Thorsten Jordan

Stürmer aus Landsberg kommt. Zwei schwere Aufgaben am Wochenende

Der Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm hat sich vor den zwei schweren Aufgaben an diesem Wochenende in der Aufstiegsrunde verstärkt. Vom Bayernligisten HC Landsberg, der momentan um den Einzug in die Oberliga spielt, stößt der 23-jährige Jakob Schwarzfischer zu den Devils. Deren Trainer Robert Linke kennt den Stürmer gut, da der vergangene Saison noch als Leistungsträger für Linkes Ex-Verein Wörishofen aufgelaufen ist. Meist spielte der gebürtige Landsberger in seiner Karriere aber für seinen Heimatverein. Ob Schwarzfischer schon an diesem Wochenende eingesetzt wird, ist unklar, denn er hat bisher erst zwei Mal mit dem Team der Devils trainiert. Ob die Freigabe rechtzeitig vorliegt, ist ebenfalls fraglich.

Mit Ausnahme von Tim Tenschert, Martin Jainz und Timo Schirrmacher hat übrigens noch kein Spieler der Devils einen Vertrag für die nächste Saison. Das ehrgeizige Ziel des Vorstands-Vizes Georg Meißners ist es, bis Ende dieses Monats mit 70 bis 80 Prozent des Personals alles klar zu machen. Erste Gespräche wurden geführt, zudem soll das Arbeitspapier des Trainers verlängert werden.

Sportlich bekommen es die Devils am Wochenende mit zwei dicken Brocken zu tun. Am Freitag (20 Uhr) treten sie beim Bayernliga-neunten in Passau an und am Sonntag (18 Uhr) kommt das Bayernliga- Schlusslicht Pegnitz in die Eishalle nach Neu-Ulm. Dabei können die Devils wieder auf Petr Ceslik bauen, der am vergangenen Sonntag beim Spiel in Pfaffenhofen mit einer blutenden Nase vom Eis musste. Der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung oder einen Knochenbruch bestätigte sich bei einer Untersuchung nicht. Martin Jainz muss dagegen weiter wegen einer Grippe pausieren.

Ob die Devils in Passau oder gegen Pegnitz die ersten Punkte in der Aufstiegsrunde einfahren können, ist zumindest fraglich. In Niederbayern sind sie sowieso Außenseiter und auch der Gegner im Heimspiel am Sonntag ist ein großes Kaliber. Pegnitz war zwar in der Hauptrunde der Bayernliga Prügelknabe und hat in 26 Partien nur 14 Punkte ergattert. Vor Beginn der Aufstiegsrunde hat sich der Verein aus Oberfranken aber mit vier Spielern verstärkt und belegt auch deswegen derzeit Platz zwei. Georg Meißner ist davon wenig begeistert: „Ich halte nichts von Last-Minute-Transfers. Die Spieler kommen nur her, um die Kohle zu kassieren und danach sind sie wieder weg.“ (duja)

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