Eishockey

27.02.2018

Devils verlieren Derby

Dominik Synek

Wieder heißt der Gegner ESV Burgau.

Es bleibt dabei: Vier Derbys und kein Team konnte in eigener Halle jubeln. Der VfE Ulm/Neu-Ulm hat zum zweiten Mal seine Hausaufgabe gegen den ESV Burgau verloren – am Sonntagabend mit 2:4 (0:1/1:0/1:3).

Dabei wurden die 500 Zuschauer auf eine lange Bewährungsprobe gestellt, denn die Partie begann aufgrund des Andrangs 20 Minuten später und musste zwischenzeitlich nochmals für gut 20 Minuten unterbrochen werden. Direkt nach dem Führungstreffer der Gäste durch David Tomecko (5.), der in der ersten Überzahlsituation von zu offensiv agierenden Ulmern völlig freistehend zum 0:1 einschieben konnte, ging eine Plexiglasscheibe neben der Ulmer Auswechselbank zu Bruch. Die passende Scheibe musste zunächst zugesägt werden.

Die Eisbären machten auch danach den besseren Eindruck, kamen aber wie die Ulmer zu keiner nennenswerten Tormöglichkeit in diesem Abschnitt. Scheinbar schien die Kabinenpredigt von Ulms Trainer Robert Linke gefruchtet zu haben, denn die Devils kamen wie verwandelt ins zweite Drittel. Jan Michalek (22.) und Dominik Synek (23.) verpassten es jedoch zu Beginn, den Ausgleich zu erzielen.

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Petr Ceslik erlöste schließlich die Ulmer Zuschauer und schaffte den verdienten Ausgleich (25.). In der Folge hatten die Hausherren noch bei einem Pfostentreffer der Eisbären Glück (35.) und brachten ihrerseits erneut kein gutes Überzahlspiel zustande. Eineinhalb Minuten hatten die Devils zwei Mann mehr auf dem Eis (38.), herausgekommen ist dabei aber nichts Nennenswertes. Im letzten Durchgang stellten die Gäste durch zwei schnelle Tore von David Hornak (45.) und Dennis Tausend (47.) die Weichen auf Sieg. Die Ulmer waren zwar bemüht, aber es kam wenig dabei heraus.

Einzig Armin Nußbaumer hatte in der 53. Minute die Gelegenheit zum Anschlusstreffer, scheiterte jedoch am Torhüter der Eisbären. Zwei Minuten vor dem Ende machte er es besser und traf zum 2:3. Die Devils versuchten jetzt nochmals alles und wechselten für Torhüter Konstantin Bertet einen sechsten Feldspieler ein, was allerdings nichts mehr brachte außer den Treffer zum Endstand mit der Schlusssirene durch Boris Drozd ins leere Gehäuse. (duja)

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