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18.10.2009

Diesmal wird Trice zum tragischen Helden

Hagen Zwei Tage nach dem Einpunkt-Sieg gegen Bamberg setzte es gestern für die Basketballer von Ratiopharm Ulm in Hagen mit 75:76 (42:36) eine Einpunkt-Niederlage mit exakt dem selben Ergebnis. Das bärenstarke Centerduo Coleman Collins und Chris Burns konnte es letztlich nicht alleine richten und am Ende war mit Rocky Trice der Held des Bamberg-Spiels der traurigste Mensch in der Phoenix-Halle.

In Halbzeit eins neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Mal lag Hagen mit fünf Punkten vorn (23:18/9.), mal Ulm mit sieben (31:24/14.). Ihre 42:36-Pausenführung hatten die Gäste der Offensivleistung von Coleman Collins (13 Punkte vor der Pause), den Rebounds von Chris Burns und John Bryant (je fünf) und der unterirdischen Hagener Freiwurfquote von knapp 45 Prozent zu verdanken.

Im dritten Viertel drehte dann auf Ulmer Seite der gestern überragende Chris Burns so richtig auf. Der beste Rebounder des Spiels steuerte allein in diesem Spielabschnitt zehn Punkte bei und somit stand nach 30 Minuten ein 59:54 für Ulm auf der Anzeigetafel.

Aber nun fiel auch die Ulmer Freiwurfquote auf einen Wert um die 40 Prozent und in der Offensive gab es für Collins und Burns kaum noch Entlastung durch die Teamkollegen. Genau 13 Sekunden vor dem Ende hieß es deswegen 73:73 und nun wurde Rocky Trice zum tragischen Helden. Am Freitag hatte er noch die entscheidenden Freiwürfe gegen Bamberg getroffen und auch gestern verwandelte Trice von der Linie zur Ulmer 75:73-Führung. Aber noch waren vier Sekunden zu spielen. Ein postwendendes Foul von Trice an Griffin beim Dreierversuch, drei Freiwürfe für den Hagener Aufbauspieler und der bewies Nerven aus Stahl bei einer Übung, in der beide Mannschaften zuvor oft kläglich versagt hatten.

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