Turnier Babenhausen

17.06.2019

Dressur fest in Frauenhand

Katharina Warmer vom Landgestüt Landshut entschied auf Delos Royalk die Prüfung S*** am Sonntag für sich.
Bild: Stefan Kümmritz

Katharina Warmer gewinnt gegen starke Konkurrenz die beiden schwersten Prüfungen

Fest in Frauenhand war am Wochenende das dreitägige und sehr hochwertige Dressurturnier des RFZV Babenhausen. Insgesamt standen 26 Prüfungen auf dem Programm, davon alleine neun der schweren Klassen von S* bis S***. Klar, dass sich da auch Klassesportler aus ganz Deutschland ein Stelldichein gaben. Den Sieg in der abschließenden S***-Prüfung, bei der zumindest bei den Teilnehmern – Zuschauer kamen wie bei Dressurturnieren üblich wenige – Grand-Prix-Gefühl aufkam, sicherte sich Katharina Warmer vom Landgestüt Landshut überlegen auf Delos Royal. Zweite wurde Tina von Block (RV Waldhauser Hof) auf Fontainebleau vor der Bad Wörishoferin Ramona Ritzel auf Donna Regina. Sie war die einzige, die für diese schwere Prüfung zwei Pferde gesattelt hatte. Mit Superdry kam sie noch auf Rang sieben. Insgesamt waren 17 Sportler am Start, darunter nur zwei Männer. Franz Trischberger (TSG Hofdgut Allerer) schob sich immerhin mit James Bond auf Position fünf.

Schon in der ersten S***-Prüfung am Samstag hatte sich Katharina Warmer auf Delos Royal – sie bestritt nur die ganz schweren Prüfungen – vor Tina von Block auf Fontainebleau und Juliane Nuscheler (RFV Fuchstal/Karl Louis) durchgesetzt. Sie war also beim Höhepunkt am Sonntag Favoritin. Auf die Ränge vier und fünf mit Superdry beziehungsweise Donna Regina kam Ramona Ritzel. Gut abgeschnitten hat an den drei Tagen auch Eileen Henglein von der PSG Abenberg/Ebersbach, die im ersten Jahr bei den Jungen Reitern startet und sich auf Alonso den Sieg im Wettbewerb S* Prix St. Georg am Freitag, in der samstäglichen S*-Dressur, die als Qualifikation für die S*-Kür geritten wurde, und am Sonntag in einer weiteren S*-Prüfung sicherte. In der S*-Dressur am Sonntag erreichte sie mit First Lady auch noch den dritten Platz. Sophie Stilgenbauer vom RSV Rheinhessen-Mitte zeigte auf Scharon, dass sie zu den richtig Guten zählt. Sie siegte im S**-Wettbewerb, einer Prüfung der Klasse S* am Freitag und holte sich am Tag darauf – jeweils auf Scharon – im St. Georg Special Rang zwei hinter Geertje Hesse-Wadenspanner (RC Gut Weiglschwaig) auf Doctor Davidson.

Einheimische Reiter spielten in den schweren Klassen keine wirkliche Rolle. Immerhin belegte die früher länger in der Region aktive Christina Jorck-Jorckston (RSG Edelstetten) auf Don Alfredo den zweiten Platz in der S**-Dressur vor Ann-Kathrin Schaller (PSV Ulm/Neu-Ulm). Michaela Beer vom gastgebenden RFZV Babenhausen eroberte am Samstag in einer M**-Prüfung auf Crusader den guten dritten Rang und ihre Vereinskameradin Tamara Dannowski war ebenfalls in einer M**-Dressur auf Sa Coeur mit Platz sechs auch recht zufrieden.

Sehr zufrieden war auch Michaela Beer, obwohl sie mit ihrem ersten Pferd Campione nicht antreten konnte, weil es verletzt ist. „Das Turnier kam bei den Teilnehmern sehr gut an, es gab keine Komplikationen, berichtete sie: „Wir haben dieses hochklassige Turnier jetzt zum fünften Mal ausgerichtet. Neu war, dass wir von vier auf drei Tage reduziert haben. Dadurch hatten wir jetzt aber jeden Tag ein volles Programm. Die S***-Prüfung am Sonntag war die Qualifikation für das Finale von „Die Stars von morgen“, das im Oktober ausgetragen wird.“ (kümm)

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