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Regionalliga Bayern

10.04.2015

Enttäuschung muss aus den Köpfen raus

Nach dem unnötigen Pokal-Aus gegen Unterhaching am Mittwochabend waren die Illertisser sehr enttäuscht. Nun gilt es vor allem für die Spieler, vor der Partie gegen Nürnberg II die Enttäuschung aus den Köpfen zu bekommen.
Bild: Alexander Kaya

Nach dem Pokal-Aus gegen Drittligist Unterhaching hat der FV Illertissenmorgen den 1. FC Nürnberg II zum Punktspiel zu Gast. Gegner kommt mit einem Bekannten

Kaum ist das Pokal-Viertelfinale für den Fußball-Regionalligisten FV Illertissen vorbei, folgt morgen (14 Uhr) die nächste Pflichtaufgabe. Der 1. FC Nürnberg II kommt zum fälligen Punktspiel nach Illertissen. Mit dabei ist auch ein alter Bekannter: der ehemalige Torjäger des FVI, Vitalij Lux. Der war im Winter nach erfolglosem Gastspiel beim Nordost-Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena, bei dem er in zehn Einsätzen nicht einen Torerfolg verzeichnete, zu den Nürnbergern gewechselt. Er hat dort inzwischen fünfmal gespielt und einmal getroffen. Lux hat in Nürnberg einen Vertrag bis Juni 2016. Trainer Roger Prinzen, der zwischendurch auch das Profiteam betreut hatte, verspricht sich von ihm eine Belebung der Offensive. Nur Schlusslicht Seligenporten (23) hat weniger Tore erzielt als der 1. FCN II (28).

Die größte Abstiegsgefahr dürfte für die Nürnberger Zweitligareserve gebannt sein. Der Vorsprung auf einen Relegationsplatz beträgt bereits sieben Punkte. Was aber nicht heißt, dass die Illertisser Geschenke erwarten dürfen. In den Reihen der Nürnberger sind einige junge Spieler, die noch nach Höherem streben. So machte Mittelfeldspieler Julian Wießmeier zuletzt mit einigen Treffern auf sich aufmerksam. Zusammen mit Ivan Knezevic (sieben Treffer) erzielte er (sechs) fast die Hälfte der Tore seiner Mannschaft.

Wie immer gegen U-23-Teams wird der FVI auf einen Gegner treffen, der durchweg gut ausgebildete Spieler in seinen Reihen hat. Technisch guter Fußball wird zu sehen sein, und das liegt den Illertissern eigentlich. Die Frage ist nur, wie sie die Enttäuschung über das Ausscheiden im Pokal gegen Unterhaching verkraftet haben. „Das muss möglichst schnell aus den Köpfen raus“, so Mittelfeldstratege Lukas Kling. „Ich habe das bereits abgehakt, denn die Konzentration gilt jetzt nur noch der Punktrunde. Ich freue mich zwar auf ein Wiedersehen mit Vitalij, aber diesmal ruht unsere Freundschaft für 90 Minuten. Ich denke, die beste Medizin für das Pokalaus ist ein Sieg, dann sieht die Welt schon wieder anders aus.“

Trainer Holger Bachthaler sieht seine Hauptaufgabe jetzt darin, die Ereignisse aufzuarbeiten: „Bei aller Enttäuschung und dem großen Pech, das wir hatten, müssen wir auch die Fehler analysieren. Wenn es gelingt, die zum großen Teil abzustellen, können wir gegen Nürnberg erfolgreich sein.“ Bachthaler muss jetzt noch abwarten, ob es die eine oder andere Blessur gab und wie groß der Kräfteverschleiß bei den einzelnen Spielern war. Fehlen werden gegen Nürnberg auf jeden Fall Uli Klar wegen seiner Rotsperre und Stephan Böck, der zuletzt seine fünfte Gelbe Karte sah.

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