Eishockey

13.10.2018

Es kracht wieder

Devils-Stürmer Benedikt Stempfel (Mitte) und seine Mannschaft starten am Wochenende in die neue Eishockey-Saison.

Am Sonntag starten die Devils in die neue Saison. Es gibt einige Neue und ein gutes Omen für den Auftakt

Für den Eishockey-Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm wird es am Sonntag ernst. Da empfangen die Devils zum ersten Punktspiel im Neu-Ulmer Ice Dome den EV Fürstenfeldbruck (18 Uhr).

Für die Ulmer, die diese Saison auf jeden Fall die Zwischenrunde erreichen wollen und sich im Endklassement hierfür unter die ersten fünf Teams platzieren müssen, wäre ein Erfolg im ersten Spiel enorm wichtig. Zumal der Kader in der Breite wesentlich besser bestückt ist als in der vergangenen Runde. In der zwölfköpfigen Liga-Gruppe gilt der Bayernligaabsteiger Buchloe, gegen den die Ulmer das letzte Vorbereitungsspiel am vergangenen Wochenende mit 3:5 verloren haben, als einer der Favoriten. Darüber hinaus schätzt der Trainer Robert Linke auch noch die Klubs aus Burgau und Kempten stark ein. Zumal die Widersacher aus Burgau wieder mit fünf Ausländern bestückt sind. „Eigentlich gibt es ein Gentleman-Agreement innerhalb der Landesliga Teams, die sich an zwei Ausländern pro Team halten. Nur zwei Teams (Burgau und Haßfurt) überschreiten dies“, erläutert der Geschäftsführer der Ulmer, Patrick Meißner. Er selbst wird übrigens aufgrund einer Spieldauerstrafe aus der Vorsaison nur Zuschauer sein. Das gleiche Los trifft den Oberliga-erfahrenen Verteidiger Sebastian Koberger, der noch etwa zwei Wochen lang mit einer Handverletzung ausfallen wird. Ebenso wird der Goalgetter der letzten Ulmer Spiele, Michael Simon, fehlen, der diese Woche wegen Krankheit nicht trainieren konnte.

„Ich hoffe und bin überzeugt davon, dass wir gewinnen. Das wäre enorm wichtig für die junge Mannschaft“ sagt Trainer Linke vorsichtig optimistisch. Außer den erfahrenen Verteidigern Koberger und Tim Tenschert wurden nämlich noch sechs junge Spieler plus Torhüter geholt, die allesamt noch an Erfahrung gewinnen müssen. Diese hat der Gegner am Sonntag schon vorzuweisen, denn zum einen ist das Team gut eingespielt und zum anderen erreichte es in den vergangenen zwei Jahren den vierten Platz der Hauptrunde. Die Gäste kennen die Ulmer aus dem BEV-Pokal der vergangenen Spielzeit. Damals trat der EV mit einem gemischten Team aus erster und zweiter Mannschaft an. Beide Spiele gewannen die Devils mit einem Tor Unterschied: 5:4 auswärts und 4:3 haben sie das Spiel zu Hause für sich entschieden.

Vielleicht ist dies ein gutes Omen für Sonntag. Der zweite Vorsitzende Georg Meißner hofft trotz des guten Wetters und der Landtagswahl auf die passende Kulisse, die das Team unterstützt. Dass die Ulmer noch mal auf dem Transfermarkt zuschlagen, lehnt er ab: „Am Montag ist Transferschluss, da holen wir keinen mehr. Eventuell dann aber zur nächsten Phase ab dem 1. Dezember, aber das hängt auch vom Saisonverlauf und von Verletzungen ab.“ Mit dem 16-jährigen Torhüter-Eigengewächs Benedikt Sommer wechselte übrigens ein Ulmer in die DNL, Deutschlands höchster Nachwuchsliga nach Schwenningen.

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