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Bezirkspokalfinale

29.05.2015

FC Blaubeuren im Glück

Da kam beim FC Blaubeuren grenzenlose Freude auf: Gerade eben hatte die Mannschaft im Endspiel um den Fußball-Bezirkspokal den klassenhöheren SV Tiefenbach mit 3:1 geschlagen. Stolz präsentiert die Elf vom Blautopf hier den gewonnenen Pokal. Nun darf der FCB im WFV-Pokal mitmischen.
Bild: Alexander Kaya

Kreisliga-B-Verein gewinnt gegen Tiefenbach und feiert den zweiten Titel

Der FC Blaubeuren hat das Double geschafft. Der Meister der Fußball-Kreisliga B Iller bezwang gestern Abend im Finale um den Bezirkspokal den SV Tiefenbach in Neu-Ulm vor 1000 Zuschauern mit 3:1. Ein Sieg, der vor allem aufgrund der zweiten Hälfte durchaus seine Berechtigung hat, allerdings war das Zustandekommen dieses Erfolgs doch etwas zweifelhaft.

Die entscheidende Szene spielte sich in der 89. Minute im Tiefenbacher Strafraum ab, als Marcin Bojarski in Begleitung von Matthias Abröll zu Fall kam und Schiedsrichter Manuel Eggle aus Nersingen auf den ominösen Punkt deutete. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher zum 2:1. Dieser Pfiff erhitzte nach Spielschluss naturgemäß die Gemüter des Tiefenbacher Anhangs. Dennoch präsentierte sich Trainer Christoph Schregle als fairer Verlierer: „Der Sieg für Blaubeuren geht schon in Ordnung.“ Seine Mannschaft hätte aus der drückenden Überlegenheit während des ersten Durchgangs Kapital schlagen müssen.

Es hatte bis zur 24. Minute gedauert, bis der SVT zur ersten Möglichkeit kam. Und die verschenkte Manuel Weber leichtfertig. Die Kicker vom Blautopf waren zunächst von ihrer gewohnten Spielkunst weit entfernt und leisteten sich einen Ballverlust nach dem anderen. Elias Wekemann mit der zweiten Großchance für den SVT scheiterte an Keeper Ufuk Aras (34.). Die Seiten wurden dann mit einem für die Blaubeurer schmeichelhaften torlosen Remis gewechselt. Während der Pause unkte der eine oder andere, dass sich das in Durchgang zwei für den SVT noch rächen könne.

So war es dann auch, denn in der 49. Minute köpfte Blaubeurens Torjäger Bojarski eine Freistoßflanke zum 1:0 in die Maschen. Danach zeigte der FCB sein wahres Gesicht und spielte technisch schnellen Fußball. In dieser Phase hätte Bojarski noch zweimal treffen können (55., 62.). Dazwischen prüfte noch Damian Lazicki mit einem Freistoß Torhüter Marco Kleinschmidt (61.). Die Partie schien gelaufen, denn die Tiefenbacher hatten dem nichts entgegen zu setzen.

Dann bewies Schregle ein glückliches Händchen mit der Einwechslung von Alessandro Pazienza. Kaum auf dem Feld, gelang ihm per Kopf der viel umjubelte Ausgleich (73.). Die Hoffnung auf die verdiente Verlängerung hielt dann aber nur bis zur 89. Minute und dem mutigen Pfiff des Unparteiischen. In der 94. Minute stellte Lazicki noch den zu hohen 3:1-Endstand noch her.

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