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29.04.2015

Faire Geste des Neu-Ulmer Trainers

Tekin Gülcü schenkt dem Gegner ein Tor

In der Verbandsstaffel gewannen die B-Junioren des TSV Neu-Ulm am Wochenende mit 3:2 gegen den VfB Friedrichshafen. Dass sich der Nachwuchs der Kreisstädter dabei als Außenseiter gegen einen körperlich überlegenen Gegner durchsetzen konnte, ist eine Geschichte, die der Fußball immer wieder einmal schreibt. Wirklich ungewöhnlich macht diesen Erfolg aber der Sportsgeist des Neu-Ulmer Trainers Tekin Gülcü.

Bereits in der 8. Minute hatte bei einem Angriff der Hausherren der Ball die Seitenlinie klar überschritten. Der Neu-Ulmer Linienrichter war jedoch abgelenkt, zeigte deswegen das eindeutige Aus nicht an und Valerio Wörz erzielte daraufhin die Führung für den TSV. Trainer Tekin Gülcü, früher selbst aktiver Spieler beim TSV Bernstadt, machte dann dem Unparteiischen klar, dass dieser Treffer nicht hätte zählen dürfen. Schiri Maick Kaack hatte jedoch schon auf Tor erkannt und konnte seine Entscheidung deswegen nicht wieder rückgängig machen. Gülcü reparierte diesen den Gästen entstandenen Schaden dann auf seine Weise. Er wies seine Mannschaft an, direkt nach dem Wiederanstoß passiv zu bleiben und so den unmittelbaren Ausgleich zu ermöglichen. Friedrichshafens Eugen Strom nutzte die Gelegenheit zum 1:1 (9.).

Chancen auf eine Ehrung durch den Landesverband

Baran Eraslan (14.) und Tim Hartmann (40.) brachten den Sieg bei einem weiteren Gegentreffer von Moritz Aggeler (50.) dennoch unter Dach und Fach. Neu-Ulm behauptete durch diesen Erfolg den vierten Tabellenrang und Trainer Tekin Gülcü darf sich Hoffnungen auf eine Fairness-Auszeichnung durch den Württembergischen Verband machen. (mis)

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