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Eishockey

04.02.2019

Fans der Devils feiern den Derbysieg

Etwa 150 Fans der Devils waren in Burgau vor Ort und feierten den Derbysieg ihrer Mannschaft.
Bild: Ernst Mayer

Nach dem Erfolg in Burgau ist der Sprung auf Platz drei möglich. Verletzung eines Spielers erweist sich als harmlos

Der VfE Ulm/Neu-Ulm gewann in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga das Derby in Burgau souverän mit 6:2 (3:0/1:2/2:0). Die Devils mussten allerdings zehn Minuten vor dem Ende eine Schrecksekunde überstehen. Nicklas Dschida wurde vom Puck am Knie getroffen und musste mit der Trage vom Eis transportiert werden. Glücklicherweise erwies sich die Verletzung des 26-jährigen Stürmers nur als starke Prellung. Die Gäste erwischten vor 700 Zuschauern einen guten Start, Michael Simon und Timo Schirrmacher scheiterten aber am guten Burgauer Torhüter Roman Jourkov (3., 4.). Auf der Gegenseite konnte sich auch dessen Kollege Konstantin Bertet zwei Mal auszeichnen. Die dickste Chance aufseiten der Devils hatte dann Kapitän Armin Nußbaumer, er verfehlte jedoch mit seinem Volleyschuss das leere Tor (9.). Drei Zeigerumdrehungen später durften dann doch die 150 mitgereisten Fans der Devils jubeln. In Überzahl legte Simon mustergültig für Dominik Synek auf, der mit seiner Direktabnahme das 1:0 erzielte. Wiederum drei Minuten später erhöhte Florian Döring mit einem trockenen Schuss zum 2:0. Synek legte kurz vor Drittelende noch einen Treffer nach. Die Entscheidung schien damit gefallen, zumal die Devils auch im zweiten Durchgang furios loslegten. Peter Brückner fälschte nach einer Minute einen Schlagschuss von Synek zum 4:0 ab.

Durch eigene Fehler bauten die Gäste aber die Eisbären wieder auf. Zunächst vertändelte Martin Jainz in Unterzahl den Puck und Danny Grünauer nutzte diesen Lapsus zum Anschlusstreffer (22.). Zwei Zeigerumdrehungen später sah dann Torhüter Bertet bei Dennis Tausends Treffer mit dem Oberschenkel schlecht aus. Die Donaustädter waren jetzt von der Rolle und konnten sich bei Bertet bedanken, dass sie sich keine weiteren Gegentreffer einfingen. Döring sorgte dann mit seinem zweiten Treffer im letzten Abschnitt endlich für klare Verhältnisse (43.). Brückner, der zuvor nach einer Prügeleinlage mit seinem Gegenspieler 14 Minuten auf der Strafbank gesessen hatte, fälschte schließlich noch einen Schlenzer von Jainz zum 6:2 (57.) ab. Im Anschluss gab es auf beiden Seiten noch zwei Schlittschuhtore, die zurecht aberkannt wurden (59., 60.) und einen Pfostenknaller von Döring (59.).

Danach wurden die Derbysieger von den Fans gefeiert. Durch die gleichzeitige 2:6-Niederlage des ESV Schweinfurt zu Hause gegen den EC Pfaffenhofen bietet sich den Devils am kommenden Freitag die Gelegenheit, mit einem Sieg in Schweinfurt den Aufstiegsplatz drei zu erobern.

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